Wer sollte US Präsident werden?

Ehrlich gesagt mir wäre zwar lieber wenn Obama die Wahlen gewinnen würde,
dennoch bezweifele ich dass beide Kanidaten viel an der amerikanischen Politik verändern würden. Ich denke letztendlich wird es egal wer gewählt wird keine gravierenden Veränderungen in der Politik der USA geben.

I am still keeping my fingers crossed for Obama…und erwarte eine deutliche Veränderung der amerikanischen Innen- und Aussenpolitik. Für viele Amerikaner gibt es nach wie vor keine ausreichende Krankenversicherung, da hat sich schon Bill Clinton - allerdings unter völlig anderen Mehrheitsbedingungen im Capitol - die Zähne ausgebissen; ich hoffe, dass Obama an der Stelle deutlich erfolgreicher sein kann. Der amerikanischen Binnenwirtschaft und dem Finanzsystem auf die Beine zu helfen, wird die erste große Aufgabe sein und den Staatshaushalt zu sanieren, den - wie schon viele republikanische Präsidenten vor ihm - auch G.W.Bush ruiniert hat. Ich habe daher Zweifel, ob der neue Präsident entgegen der Wahlversprechen mittelfristig ohne Steuererhöhungen auskommen wird. Die Aussenpolitk wird sich insofern verändern, als dass der War on Terror (den Teufel mit dem Beelzebub austreiben nenne ich das) auf eine andere Grundlage gestellt wird und die USA ihre hegemonialen Alleingänge in Zukunft unterlassen, sich eng mit der UN und den befreundeten Staaten abstimmen, aber auch Richtung Deutschland deutliche Forderungen stellen werden.
Wenn das keine Veränderungen wären…:wink:
Ich lese zur Zeit das Buch „The Audacity of Hope“, in dem man bereits viele Gedanken und Wertevorstellungen von Obama kennenlernen kann - ich finde es ausserordentlich beruhigend, dass er sich auf die ureigensten amerikanischen Werte besinnt und diese für seine Politik zur Richtschnur machen will. Wir werden sehen…

Cheers,
RREbi

Bin auch schon sehr gespannt, was uns morgen früh, wenn wir aufstehen, erwarten wird ;). Sabrina würde ja gern die Nacht über gucken, aber morgen ist SCHULE … 7 Stunden … Also wird das nichts :).
Worüber redet die Welt bloss, wenn die Wahl vorbei ist ;)??

Viele Grüsse

Kirsten

Hier noch ein Linktip: http://www.iwanttovotetoo.com/

Dort können heute alle Nichtamerikaner nach einer kurzen (statistischen Zwecken dienenden) Registierierung auch wählen. Idee dahinter ist, dass nach den offiziellen Wahlen in den USA bekannt wird, wie der Rest der Welt gewählt hätte :wink:

Grüsse
Michael

Wo kann man sich denn für die heutige Wahl noch registrieren :(? Oder ist es zu spät? Ich finde dort nichts!

Viele Grüsse

Kirsten

Hmm… bugger
Du hast recht, wahrscheinlich hätte man sich da bis gestern registieren sollen :frowning:
(ich hab das letzte Woche einmal während der Arbeit gemacht gehabt)

Schade :(.

Viele Grüsse

Kirsten

heey
nun wissen wir ja wie es ausgegangen ist. Obama is the next President.
Zufälligerweise war mein onkel aus los angelos zu besuch und wir ham den letzten abend nur noch vor der glotze gehangen und uns cnn reingezogen…
nun bin ich mal gespannt wie viel Change es geben wird. Hoffen wir das beste.
Hattet ihr so ein eindeutiges ergebniss erwarted? ich nicht. An scheinend haben die amis change seeehr nötig…

Hehe, ja so deutlich hätte ich das Resultat nicht erwartet. Ich hätte eher an eine Zitterpartie wie 2000 geglaubt, mit ziemlich unsicherem Ausgang. Aber eben, man kann sich täuschen :slight_smile:

Bin gespannt was Obama jetzt bringen wird. Aussenpolitisch wird’s wohl die eine oder andere Veränderung geben. Interessant fand ich seine “Erwartungen” an Europa, mal sehen ob die Regierungen hier spuren oder nicht :slight_smile:
Bin gespannt was die Zeitungen morgen schreiben, bei uns in den Onlineblättern (Schweiz) laufen die Spekulationen schon wieder heiss - was heisst die Wahl für Amerika? Europa? die Schweiz?

Naja, jetzt geht’s erstmal an die Vorpremiere von Quantum of Solace :slight_smile:

Grüsse
Michael

Ich hab heut gehört dass der 4. november in kenia als nationalfeiertag gefeiert wurde. CNN hat auch einige interviews mit kenianern geführt und anscheinend denken die alle wirkklich obama würd ihnen nen flughafen bauen und strassen und und und…irgendwie verstehn sie nicht dass er der Präsident der vereinigten staaten ist und nicht der ihrige…

naja - ich könnt mir vorstellen, dass wenn Arnie gedurft hätte und gewählt worden wäre, dann gäbs bei unsren süd-östlichen Nachbarn auch nen Nationalfeiertag…

Was ist nun eigentlich mit MO und NC? Zählen sie immer noch, steht es dort wirklich unentschieden oder liegen einfach nur noch keine Ergebnisse vor?

Viele Grüsse

Kirsten

Macht doch eh keinen unterschied mehr…-

Ne, aber interessieren tut es mich trotzdem :). Und Ordnung muss sein ;).

Viele Grüsse

Kirsten

NC geht hauchdünn mit 50% an Obama, McCain holt mit ebenfalls hauchdünnen 50% Missouri :slight_smile:

Gruss
Michael

Mehrere deutsche Reiseveranstalter erwarten einen “Obama-Effekt” mit positiven Auswirkungen auf Urlaubsbuchungen in Richtung USA. Barack Obamas Sieg bei der Präsidentenwahl sei “für den Tourismus wertvoller als jede millionenschwere Werbekampagne”, sagte Tilo Krause-Dünow, Chef des Nordamerika-Spezialisten Canusa.
Auch Stefanie Berk, Fernreisen-Direktorin bei Neckermann, hält ein Buchungsplus durch die herrschende “Obamania” für wahrscheinlich. Ähnlich äußerte sich eine Sprecherin von Dertour, dem deutschen Marktführer für USA-Reisen.

Die Zahl der Reisenden von Deutschland in die USA ist bereits in diesem Jahr deutlich gestiegen. Im ersten Halbjahr lag sie nach Angaben des Visit USA Committees (VUSA) bei etwa 834 000 und damit um 21,1 Prozent über dem gleichen Vorjahreszeitraum.

Auch Mario Stiploschek, Geschäftsführer der Schüleraustausch-Organisation, erwartet eine weiter steigende Nachfrage von Schülerinnen und Schülern, die ein Austausch-Jahr in den USA verbringen wollen.

(Quelle: dpa und eigene Recherche)

Und von was träumen die Reiseveranstalter nachts? Eine Zunahme an Reisen in die USA wurde bisher immer ausgelöst durch u.a einen schwachen Dollar - das ist im Augenblick nicht zu erwarten. Einreisen wären einfacher, wenn die bürokratischen vermeintlich sicherheitsrelevanten Hürden nicht so hoch wären. Reisen hat auch was mit Geld zu tun, das während einer Rezessionsphase üblicherweise nicht so locker sitzt. Der Reiseveranstalter TUI rechnet sogar mit einem deutlichen Rückgang an Reisen. Wollten tatsächlich mehr Schülerinnen und Schüler für ein Auslandsjahr in die USA reisen, ist es fraglich, ob eine ausreichende Anzahl von Gastfamilien sich zur Aufnahme bereit erklärt, zumal mit einer Rezession zu rechnen ist und die Menschen zunächst ihre fällig gestellten Kredite (Immobilien und Kreditkarten) werden zurückzahlen müssen.

RREbi

Danke dass du das auch mal wieder ansprichst :slight_smile:

Mir scheint manchmal, als ob gerne vergessen wird, dass Gastfamilien nicht auf Bäumen wachsen und immer und überall (aber vor allem in Florida, Californien und sonstigen Touristen-Gegenden) verfügbar sind…

–> by the way - das gleiche gilt auch für Deutschland!! (Wäre es für Entsendefamilien nicht mal eine Überlegung wert, ob sie - sozusagen als Gegenleistung, dass eine Familie ihr Haus und Herz fürs eigene Kind geöffnet hat - auch mal einem Gastkind die Türen öffnen?)

Das ist z.B. bei den Rotariern sogar die Voraussetzung zur Teilnahme.
RREbi

und es sollte auch vllt auch ne Voraussetzung überall sein… Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass das recht schwer durchzusetzen/zu etablieren ist.