Soziale Kontakte

Eine der wenigen fragen bei den ich noch etwas unsicher bin ist was ist nach dem jahr?
wie kommt man mit seiner leiblichen famillie wiederaus und was ist mit den freunden? kann es sein das gar kein anschluss mehr finde?

Das glaube ich eigentlich nicht, natürlich ist es am Anfang ein bisschen doof, meine freunde fanden mich auch komisch als ich zurückgekommen bin=) und man will eigentlich nur noch zurück in die USA weil da ja eh alles ‘besser’ ist. Aber deine Familie bleibt deine Familie und warum solltest du dich mit ihr nicht mehr verstehen? Vielleicht ist es ungewohnt für deine Eltern, dass du dich verändert hast, evtl erwachsener geworden bist und mehr Freiheiten brauchst aber da gewöhnen die sich schon dran, die haben dich immerhin 16 Jahre groß gezogen, denen bist du ja wichtig. Und deine Freunde sind ja auch nicht mal einfach so mit dir befreundet, da gibts schon Gründe dafür und wenn ihr da etwas dran arbeitet bleibt die Freundschaft auch weiter bestehen. Bei mir war das kein Problem, ich bin jetzt noch mit den gleichen Leuten befreundet und auch wenns am Anfang komisch ist rauft man sich irgendwie wieder zusammen.

(verwirrter Beitrag aber es ist ja auch schon spät=))

@maximum: Es kommt immer ein bisschen auf sich selbst an, da spielen so viele Faktoren mit rein und letztendlich empfindet es jeder als ganz anderst.

Bei mir war es - wie bei meiner Vorrednerin auch - kein Problem mich wieder in Deutschland einzuleben, da ich auch schon vorher wusste, dass mein Abenteuer in den USA ein Jahr dauert - aber nicht länger - und danach mein Leben in Deutschland weitergeht.
Bei mir ist es vermutlich etwas anderst wie bei anderen, da ich nicht in meine alte Klasse bzw. nicht direkt an meine alte Schule zurück bin sondern ich habe an einem beruflichen Gymnasium angefangen und hier sind in der 11ten alle neu so wie ich auch. Man hat also optimale Startbedingungen um sich kennenzulernen und man crasht nicht mit vorher gehegten Freundschaften. Natürlich habe ich auch noch Kontakt zu meinen Freunden davor gehabt und den habe ich teilweise auch bis heute noch (bin jetzt seit fast 4 Jahren wieder zurück)!
Ich kann nur empfehlen Eigeninitiative zu ergreifen, sich vielleicht auch neue Hobbys suchen. Ich bin danach z. B. in einen Chor eingetreten - da mich das in den USA so begeistert hat; habe so sehr viele neue Leute kennengelernt.

Mit meinen Ellis war das Verhältnis anfangs sehr angespannt, nicht deswegen weil ich sie nicht vermisst hätte oder sie mit meinen Gasteltern in den USA tauschen hätte wollen, sondern einfach, da ich mich weiterentwickelt hatte, erwachsener geworden bin und eigenständige Entscheidungen treffen wollte - ich glaube, das war anfangs schwer für meine Mutter (vor allem, da ich ihr während dem Aufenthalt seeehr viel erzählt habe und danach war wieder alles so alltäglich und selbstverständlich)!
Aber solche Situationen meistert man … schließlich ist es und bleibt es die Familie!!! Ich glaube, dass ich vor allem auch durch diese Zeit ein sehr intensiver Familienmensch geworden bin; also wenn ich zu Hause bin bzw. nach Hause komme, dann möchte ich auch Zeit mit meinen Eltern, Geschwistern verbringen …

Mach dir nicht so viele Gedanken, lass es einfach auf dich zu kommen! :cool:

Hallo,
bei mir war es etwas anders. Ich habe mich relativ bewusst nicht viel aus dem Ausland gemeldet, was viele von meinen Freunden nicht so ganz verstanden haben. Viele Freundschaften haben sich so verloren. Allerdings habe ich auch sehr viele neue Leute kennengelernt und die meisten sind nach wie vor Freunde bzw gute Bekannte.
Mit meiner Familie hatte ich so gut wie keine Probleme, natürlich gab es Spannung, denn ein Jahr ist eine lange Zeit.
Ich persönlich hatte einen größeren Kulturschock zurück in Dt als in Canada, weil ich es schwerer fand, mich in meine eigentliche Umgebund wieder einzufinden, als in Canada, wo wirklich alles neu war.
Die Rückkehr gehört trotzdem genauso mit dazu, wie alles andere auch, viel Erfolg dabei!LG