Overcrowding Forces Out Foreign Exchange Students

Overcrowding Forces Out Foreign Exchange Students http://cbs11tv.com/local/Foreign.Exchange.Students.2.798917.html

Foreign students in limbo without host families, education http://www.azfamily.com/news/local/stories/Phoenix-local-news-082708-homeless-exchange-studen.1c092079.html

Exchange students arrive in Hawkins to find no school or host families waiting http://www.timesnews.net/article.php?id=9008069

Guck euch auch mal die kleinen Videos dazu an, die es zu den ersten beiden Links gibt.
ASSE ist die Partnerorganisation von: GIVE und iST
World Heritage ist die Partnerorganisation von: team!

Viele Grüsse

Kirsten

Hallo Kirsten, dass hier diese Missstände bei den Partnerorganisationen so klar ausgesprochen werden, ist einerseits gut, aber wo soll man ansetzen? Wer kennt denn die vertraglichen Regelungen zwischen deutschen und amerikanischen Organisationen? Gibt es überhaupt irgendwelche Rechte? Wie sind diese im Zweifelsfall durchsetzbar, zunächst von den deutschen Orgas? Irgendwo hier im Forum meine ich gelesen zu haben, dass der Hauptanteil der Austauschkosten den Partnerorgas zufließt. Die haben natürlich auch für die Vermittlung Sorge und vermutlich Kosten zu tragen. Und auch die Gasteltern bekommen offensichtlich manchmal Prämien. Sind das nicht letzten Endes zu viele, die von diesem Kuchen etwas abhaben wollen? Und was wäre die beste Lösung für unsere Austauschschüler?

Mir fallen zunächst nur vordergründige Verschlechterungen ein:

  1. Reduzierung der Bewerber
  2. Erhöhung der Kosten durch Vermittlung auch an Privatschulen
  3. Bezahlung der Gasteltern

Meiner Meinung nach wäre es ganz wichtig, dass sich auch die Politik dieser Problematik annimmt. Entweder ist der Auslandsaufenthalt für Schüler ein bildungspolitisches Ziel oder nicht. Und wenn er es ist, dann sollte es zu gegenseitigen Abkommen führen, die es einerseits deutschen Veranstaltern ermöglichen, vor Ort direkt mit den Schulen zu verhandeln und andererseits die Schulen (Beispiel Neuseeland) dazu anhalten, Gastfamilien zu organisieren. Es wäre doch wesentlich besser, wenn den amerikanischen Schulen das Geld zugute käme und nicht den Partnerorgas. Allerdings glaube ich, dass die deutschen Veranstalter und deren Mitarbeiter daran gar nicht interessiert sind, zumindest die rein kommerziellen. Denn über kurz oder lang würden die Schulen merken, dass sie auch ohne Zwischenhändler auskommen und die Direktvermarktung anpeilen, wiederum siehe Neuseeland.
LG, Gabi

Ich denke auch, die Zahlen müssten ganz klar reduziert werden. Die, die z.B. in den letzten Jahren z.B. Mitte August noch ATS nicht plaziert hatten, müssten z.B. im drauffolgenden Jahren genau diese Anzahl weniger aufnehmen dürfen. Es müsste so eine Art Aufsichtsbehörde hier in D geben, bei denen man das melden muss.
Diese Ausreden, die Familien entscheiden sich erst spät … Das Problem werden die Schulen sein. Wie man lesen konnte, gibt es bei den Schulen auch eine Deadline, die schon Anfang Juni ist. Ähnliches konnte ich von einer Bekannten in den USA hören, die einen ATS aufnehmen wollte. Es lag einfach nur an der Schule.
Um diese Deadline zu schaffen, müssten einige Organisationen, die Applications der Schüler früher rüberschicken. Es gibt Organisationen, die schicken die ersten bald schon rüber. Und andere fangen erst im Frühjahr an. Und genau diese Organisationen konnten nicht rechtzeitig platzieren. Also ist Frühjahr einfach zu spät. Generell müssten wohl weniger ATS in die USA geschickt werden. Es sind einfach zu viele und dadurch lässt das Interesse nach! Dann könnte auch mehr nach “passenden” Familien geguckt werden und es wird nicht jede Familie genommen.
Auf den einen Artikel haben sich 3 Familien gemeldet, die Interesse haben. An die müsste man rankommen und sie in einer Art “Pool” sammeln.
Bzgl. Bezahlung der Gastfamilien: Finde ich nicht so gut, sonst wird es nur ein Erwerbszweig :(. Es laufen aber Initiativen, dass Gastfamilien statt 50$ 200$ pro Monat absetzen können. Aber noch ist es nicht durch :(. Das wird nur klappen, wenn alle Organisationen ihre Gastfamilien drauf hinweisen, sich an dieser Aktion zu beteiligen.

Hier ist auch noch ein interessanter Artikel:The hunt is on for host families http://www.csmonitor.com/2008/0825/p17s01-lign.html
Hier sind die Initiativen zu finden, um 200$ pro Monat bei den Steuern absetzen zu können: Alliance for International Educational and Cultural Exchange oder auch bei [URL=“http://data.memberclicks.com/site/cosfiet/State%20Family%20Tax%20Deduction%20Initiative.doc”]CSIET: State Host Family Tax Deduction

Viele Grüsse

Kirsten