Mutter eines zukünftigen ATS

erstmal wollte ich mich vorstellen, dachte es ist besser hier im Elternforum. Mein Name ist Silvia. Mein Sohn Jan (jetzt noch 13 Jahre, 7 Kl. Gym) wohnhaft in Roth, Mittelfranken) möchte in ein paar Jahren unbedingt nach Olympia, WA USA als Austauschschüler. Da dort mein Bruder mit Familie lebt möchten wir natürlich daß er auch dort hinkommt. Ich bin mir nur noch nicht ganz sicher wie das alles klappen soll. Dazu würde ich mich freuen, hier ein paar vernünftige Infos zu bekommen.

Mein Bruder ist auch “nur” ein Halbbruder und lebt schon seit über 42 Jahren dort mit seiner Familie die alle kein deutsch sprechen, bis auf die alte Oma die aber selten daheim ist und mein Bruder, der ja aber auch den ganzen Tag nicht daheim ist, weil er arbeitet. Mein Bruder spricht auch eher ganz schlecht deutsch, so daß ich denke die Gefahr nicht da ist zu viel deutsch zu sprechen.

Aber wie fange ich das ganze an? Wir möchten uns jetzt lieber schon so zeitig informieren, daß auch wirklich genug Zeit übrig ist, falls irgendwas nicht so klappen sollte wie geplant.

Gibt es Organisationen wo man die Gastfamilie praktisch mitbringen kann, bzw. dann auch die passende Schule zu finden ist?

Danke schon im voraus
LG Silvia

Hallo Silvia!
Bei so gut wie jeder Organisation kannst du eine Familie angeben. Du bekommst dann einen Rabatt von 300 - 500€.
Da brauchst du dir keine Gedanken machen. Solange sie nicht mit deinem Sohn Deutsch sprechen, ist es kein Problem.

Viele Grüsse

Kirsten

oh super, vielen dank, dachte nicht, daß das geht. muss meine familie dann vorher papiere ausfüllen, oder irgendwas online? welche organnisation ist für washington empfehlenswert, bei der vielen auswahl wird man so erschlagen, daß man gar nicht mehr weiß welche nun die richtige ist.

Ich weiss, dass TASTE viele in WA platziert. Nein, ihr braucht nichts ausfüllen. Ihr bewerbt euch ganz normal und gebt an, dass ihr eine Familie hättet. Die wollen natürlich wissen, wie eng die Verhältnisse sind. Halbbruder könnte natürlich zu “nah” sein :(. Wenn nicht, wird die Familie von der Partnerorga besucht und überprüft. Wenn alles okay ist, kann er dort platziert werden.
Oder wir gucken mal, ob ihr es privat organisieren könnt. Frage mal deinen Halbbruder, welche High School, welcher School District für ihn zuständig wäre. Dann kann ich mal gucken gehen.

Viele Grüsse

Kirsten

die zuständige Schule wäre die Timberline High School in Lacey, WA. Wohnen tut mein Bruder in Olympia oder besser in
Lacey, WA. Und mein Sohn hat meinen Bruder bisher auch erst 1 mal gesehen und ich leider erst 2 mal in meinem Leben, ist eine längere Geschichte wie ich ihn überhaupt gefunden habe, hab nämlich von ihm erst vor ein paar Jahren erfahren.

Wäre schon schön wenn ich meinem Sohn sagen könnte dass sein Traum nicht platzen muss sondern wahr werden kann.

LG Silvia

Nehme die vollständige Anschrift lieber hier raus. Man weiss nie, wer hier mitliest ;).
Der Ort und die Schule reichen ja. Ich gucke nachhe rmal nach. Sein Traum wird sicherlich nicht platzen :).

Viele Grüsse

Kirsten

super, danke, habs geändert, hab nicht dran gedacht.
bis bald
LG
Silvia:D

Zun jetzigen Zeitpunkt könnt ihr nicht privat organisieren. Das kann sich aber bis dahin noch ändern.
Einfach mal bei den in Frage kommenden Organisationen nachfragen, was sie zum Verwandtschaftsgrad sagen. Dann seid ihr schlauer.
Und wenn es zu nah ist, kann er immer noch mit jeder Organisation in ein ATJ gehen, dann eben woanders hin ;).

Viele Grüsse

Kirsten

Hallo Silvia,
bei einem Auswahlgespräch wurde uns gesagt, dass es evtl. Schweirigkeiten mit dem Visum geben kann, wenn man Verwandtschaft in den USA hat. Ob das wirklich stimmt weiß ich nicht, auch nicht in wieweit bei der Visumvergabe überprüft wird, ob es Verwandte in den USA gibt. Vielleicht hat ja jemand hier im Forum genauere Infos darüber.
Hoffe, dass es für deinen Sohn klappt.
Viele Grüße Nina*

vielleicht weiß darüber jemand anders noch Bescheid, nicht dass uns genau daraus ein Strick gedreht wird.
LG Silvia

Das bezieht sich hier drauf

Einige Austauschorganisationen sind nach Absprache bereit, selbst ausgesuchte Gasteltern zu akzeptieren und in ihr Austauschprogramm aufzunehmen. Dann können die Formalitäten über die Austauschorganisation abgewickelt werden. Der Schüler zahlt dann statt des Schulgeldes den Programmpreis an die Austauschorganisation. Diese Möglichkeit liegt aber völlig im Ermessen der einzelnen Organisation.
Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall der Schüler NICHT mit der Gastfamilie verwandt sein darf!

Aber wenn die Organisation die Familie akzeptiert, ihr nicht den gleichen Nachnamen habt, brauchst du dir keine Gedanken machen. Denke ich! Warum überhaupt erwähnen, dass es Verwandte sind, wenn alle schweigen und sie sowieso nur Englisch reden. Ich denke, da musst du dir jetzt noch keine Gedanken machen …

Viele Grüsse

Kirsten