Also ich bin jetzt seid 3 Monaten hier in den USA und irgendwie fühle ich mich müde und ausgelaugt seit ca. einem Monat. Ich versuche jede Nacht mindestends 9 stunden zu schlafen, mache regelmäßig mittagsschläfchen entweder zu hause oder in der schule. Aber irgendwie bringt das nichts. Ich weiß nicht ob das vllt daran liegt, dass ich in D-land sehr gesund ernährt wurde und zudem Vegetarierin bin. Hier esse ich jeden Tag 3 Äpfel, ne Karotte und eine Banane um wenigstens ein wenig gesund zu essen. Seit 2 wochen hab ich jetzt auch keinen sport mehr jeden nachmittag. Ich dachte immer das macht mich so müde und Heimweh hab ich eigentlich überhaupt nicht.
Von der letzten Woche hab ich so gut wie nichts mitbekommen weil ich immer halbschlafend durch die Gegend gerannt bin:mad:
Hat irgendwer da erfahrungen mit gemacht oder kann mir was raten?
Hallo Taina,
ich würde es zunächst mal mit Vitamin-/Mineralstofftabletten probieren. Gibt es überall relativ günstig und auf das Alter (Kinder, Teenie, Erwachsene) zugeschnitten. In USA fehlt das typisch deutsche Mineralwasser, und das amerikanische Obst und Gemüse halte ich auch nicht gerade für einen großen Vitaminspender. Als Vegetarierin fehlt dir wahrscheinlich vor allem Vitamin B.
Ein Versuch wäre es wert, wenn du nicht gleich einen Arzt konsultieren möchtest.
Viele Grüße, Ute
Hallo,
Zusätzlich würde ich zu Eisen raten. Mein Blut weist regelmäßig bei allen Kontrollen sehr wenig (viel zu wenig) Eisen auf. Wenn ich regelmäßig zusätzlich Eisen einnehme (z.B. in Form von Eisenblut) bin ich viel “wacher” und aktiver und mir ist auch wärmer. Ich denke, Eisenmangel ist auch etwas typisches, dass bei Vegetariern schnell auftreten kann.
Es könnte schon helfen, wenn du dir im Supermarkt (wenn auch sehr teuer) Traubensaft o.ä. kaufst - Dunkle Früchte enthalten viel Eisen.
Liebe Grüße,
Wiebke
Ps.: Kann es sonst sein, dass du zuviel schläfst? Dann wird man auch träge…
Moinsen!
Ja, das Problem Müdigkeit hatte meine Tochter auch, obwohl sie bemüht war, ihre Schlafzeiten einzuhalten. Andere Zeiten und Gewohnheiten dort, anderes Essen, die ganzen Umstände sind neu und man verbraucht irgendwie mehr “Strom” als in seinem Leben daheim.
Die Ernährung spielt sicher auch eine Rolle. Obst und Gemüse ist natürlich schon mal ganz gut, sofern ausreichend verfügbar. Manche Amis kennen sowas ja gar nicht, oder halten es gar für gesundheitsschädlich… :rolleyes:
Aber empfehlenswert ist sicher auch ein Multivitaminprodukt, wie Ute hier schon schrieb. Besonders Eisen ist, wie Wiebke sagte, wichtig.
Vielleicht solltest du aber auch mal ein richtiges Steak essen!
( nicht böse gemeint
)
Ja und eben Bewegung an frischer Luft ist als Ausgleich sehr von Vorteil.
Viele Grüsse von Asathôr 
Ja, mir ging es auch so… Besonders aber der Faktor, dass man den ganzen Tag auf die Sprache achten muss… Sei es bei Gesprächen, Fernsehen oder auch Büchern… Da muss man sich eben erstmal dran gewöhnen, dass man sich immer zu jeder Zeit darauf konzentrieren muss…
Aber das wird nach einer gewissen Zeit weniger werden… Alles läuft automatisch ab und du musst nicht immer über jedes Wort nachdenken… 
ja ich weiß genaus wovon du redest
ich bin sogar mal in der schule eingenickt was ja eig nícht so sein sollte ;)…
mittagsschlaf und lange schlafzeiten haben da auch nciht geholfen, und früchte und gemüse esse ich wie doof, meine familie hat mal angemerkt das seit dem ich hier bin alle gesünder leben würden weil durcgh mich immer obst im ahus wäre.
was bei mir nur geholfen hat war aktiv bleiben. die mittagsschläfe habens nur schlimmer gemacht. geh raus an die frische luft, treff dich mit freunde. tu irgendwas was dich “wachhält”… das war das einzige was bei mir geholfen hat. und eig habe ich dann gemerkt das es ne kopfsache ist ob müde oder nciht müde. positive einstellung im köpfchen hilft seeehr!einfach versuchen in den tag reinzulachen und aktiv halten 
wir haben heute in culinary arts verschiedene fruechte probiert, da unser thema im moment fruechte sind.
ich war echt erstaunt, die meisten leute haben noch nie himbeeren,brombeeren,melone,mango,ananas,… gegessen.
Wir hatten einen jungen bei uns, der hat in seinem ganzen leben nur 4 versch. freuchte gegessen: Apfel,Banane,Orange,Birne!!
das hat mich etwas geschockt!
Solche Kinder gibt es in Good Old Germany leider auch…
Gesunde Ernährung und selber Kochen lernen heute nur noch wenige von ihren Eltern.
RREbi
“Man ist, was man isst!”
Wenn man die Kids bei der Zubereitung des z.B. Mittagessens miteinbezieht (geht meistens nur am WE), haben sie auch mehr Interesse an dem, was sie essen. Man kann sich ja auch mal von den Kids bekochen lassen. Mit etwas Übung gelingen die Dinge durchaus.
Christiane
Da hast du leider recht ![]()
Ich finde es oft ziemlich erschreckend, wenn ich auf Vorbereitungsseminaren in Selbstversorgerhäuser anhören muss, wie begeistert manche Teilnehmer sind, wenn ein Gemüseeintopf oder so selbst gemacht wird („Oh man - du hasts ja voll drauf…“ –> DUH! Gemüseeintopf hat doch nichts mit Quantenphysik zu tun… Und auch selbst Salatdressing anzurühren hat nichts mit Zauberei zu tun ^^)
Ich hab jetzt seit 2 wochen schweinegrippe. mein arzt meinte, das könnte davon auch gekommen sein und hat mir zudem noch iwelchen vitaminkrams aufgeschrieben.
Heute in Grapics als ich nen apfel aß und Nathan sein vitaminwasser getrunken hat: “Didn’t you already ate one for lunch?” “yeah, what 'bout you, when did you some fruits the last time?” “I donno. Maybe last month. I have my (vitamin)water so I don’t have to eat 'em”… Ohne Worte.
momentan kommen meine äpfel noch aus dem biogarten meiner oma. denen vertraue ich noch. diesen roten, superknackigen- walmartäpfeln dann doch nicht so ganz 
Ohje, Schweinegrippe…die habe ich auch schon hinter mir. In den USA bin ich Gott sei Dank nie Krank geworden. Ich habe immer darauf geachtet, genug frisches Obst und Gemüse zu mir zu nehmen (auch wenn das bei dem Angebot an Essen in der Schule und unterwegs meist schwierig war). Glücklicherweise waren meine Gasteltern keine Fastfood-Freunde und habe öfters Abends gemeinsam mit uns Kindern (meine Gastschwester und ich) gekocht. Da hat es andere ATS schlimmer getroffen. Ich habe zwar auch 5 Kilo zugenommen (man hat mich gewarnt, dass ich auf jeden Fall zunehme werde), jedoch hat man es mir nicht unbedingt angesehen und nach dem Sommer waren die überflüssigen Kilos auch wieder verschwunden - und ich hab wieder in meine 7 for all mankind-Jeans gepasst…
Eine Freundin von mir hat 1 Jahr in den USA gelebt und hatte innerhalb von 4 Wochen gleich 5 Kilo mehr drauf.
Sie hat gesagt, sie hats nichts so sehr vermisst als Wasser aus der Leitung zu trinken, Bio-Obst und deutsches Schwarzbrot zu essen ^^
In den USA sollte man glaub ich wirklich darauf achten, genug Vitamine zu sich zu nehmen und mal auf süßen Krams verzichten.
oh ja, so gehts mir auch:)
das schwarzbrot aus mamas paket habe innerhalb von 3 tagen aufgegessen 
mittlerweile läuft übrigens alles wieder normal:) meine herbstferien haben mir ziemlich gefehlt, wenigstens haben wir hier wenigstens weihnachtsferien. ohne die würde es echt nich gehen 