ich wollte einmal die erste Erfahrung mit EF nach Tokyo angeben.
Es gibt relative viele schlechte Erfahrungsberichte im Netz.
Hier kann ich mich so gar nicht anschließen.
Es hat alles super geklappt.
EF ist und war jederzeit für uns erreichbar, die Gastfamilie ist ein Traum und die Schule bisher auch super.
Er lebt nun bei einer Gastmama, die noch einen anderen Jungen im gleichen Alter von der EF als Austauschjungen aufgenommen hat. Die Mama ist wirklich der Wahnsinn. Sehr lieb und engagiert, sie kümmert sich so gut und gibt mir stets ein gutes Gefühl.
Mein Sohn ist richtig glücklich in Japan. Er hat auch am ersten Tag schon Anschluss gefunden und Freundschaften geknüpft. Die Austauschschüler kommen von überall auf der Welt.
Ich bin nun froh, dass er bei der EF ist und diese Privatschule besucht. Ich denke in einer öffentlichen Schule wäre es schon schwerer für ihn gewesen.
Keine Ahnung, weshalb so viele schlechte Erfahrungen mit der EF gemacht haben.
Aber jedem der darüber nachdenkt, dem kann ich die Angst nehmen. Zumindest für den Besuch in Tokyo.
Mein Sohn ist nun wieder von Japan zurück.
Hier ist mein Abschlußbericht:
Wir hatten kein Problem mit der EF.
Die Schule ist wirklich gut und Mitten in Tokio, was meinem Sohn einfach super gefallen hat.
Die Lehrer waren alle sehr nett. Mein Sohn kann sich nach dem halben Jahr ganz gut verständigen, ich bin überrascht.
Dadurch, dass bei der EF Schüler von überall auf der Welt kommen, hat er sehr schnell Anschluß gefunden. Er hatte mehr Freunde in Japan, als in Deutschland.
Nach drei Monaten ist er mit EF nach Seoul geflogen, dadurch wurde das Visum verlängert.
Die Gastmama war einfach der Hit. Total lieb mit super Englisch. Mein Sohn war in einem Zimmer mit einem fast gleichaltrigen Schüler der auch von der EF kam.
Die Gastmama habe ich kennengelernt, als ich in Japan war. Ansonsten haben wir oft miteinander geschrieben. Ich wusste immer, dass alles in Ordnung war.
In Japan ist Platz ein Problem, dadurch hatten die Jungs ein kleines Zimmer. Das ist aber völlig normal und auch ausreichend.
Sehr gerne hätten wir den Aufenthalt verlängert. Das ist aber nicht möglich, da mein Sohn erst 16 Jahre alt ist. In Japan gibt es kein Visum für Minderjährige und er durfte darum nur maximal 6 Monate bleiben. In einer öffentlichen Schule wäre ein Jahr möglich gewesen.
Aber ich bin froh, dass er auf keiner öffentlichen Schule war. So war es einfach besser. Hier konnte er sich voll auf die Sprache und Freunde konzentrieren. In einer öffentlichen Schule sind die Austauschschüler ja oft die einzigen und haben dadurch mehr Probleme jemanden kennenzulernen und müssen trotz der Sprachbarriere die „normalen“ Fächer besuchen. Das ist schon deutlich schwerer. Außerdem wollte mein Sohn nach Tokio und nicht aufs Land. Die Schule ist mega Zentral.
schön zu lesen, dass auch ihr tolle und bereichernde Erfahrungen in Japan gemacht habt. Es klingt, als könne man diesen Austausch wirklich weiterempfehlen!
Wie geht es deinem Sohn jetzt zurück in Deutschland? Hat er schon wieder Heimweh nach Japan, oder bleibt ihm der Reverse Culture Shock erspart?
In Tokio geht es sicherlich viel enger zu als auf dem Land.
Schade, dass es nur sechs Monate waren – er wäre bestimmt gerne länger geblieben.
Wir haben bezüglich der privaten Schulen in Japan ganz andere Erfahrungen gemacht. Nicht nur unsere Tochter, sondern auch die fünf anderen Austauschschüler, mit denen sie zurückgeflogen ist, fanden sofort Anschluss. Schon in der ersten Woche wurden sie sehr herzlich aufgenommen. In Japan ist man als Europäer oft eine Besonderheit, und die Einheimischen kommen von sich aus auf einen zu.
Alle Austauschschüler waren in ländlichen Gegenden untergebracht, was wohl einen Unterschied zu Tokio ausmacht – dort gibt es einfach viel mehr Touristen, sodass Fremde weniger auffallen. Meine Tochter stand in ihrer Schule immer im Mittelpunkt und hat das sehr genossen.
Aber genau wie du sagst, hatte sie in Japan mehr Freunde als vorher zu Hause.
wahnsinn, jetzt ist Dein Sohn schon wieder zurück! Ich bin auch sehr gespannt wie es ihm nach der Ankunft geht. Wenn du magst, dann freue ich mich wenn du darüber berichtest.
Meine Tochter hat nun noch 3,5 Monate. Obwohl sie mit einer normalen Organisation drüben ist, ist sie nach Tokyo gekommen, was eigentlich nicht ihre Priorität war Mit anfänglichen Schwierigkeiten und einem Großstadtkoller hat sie sich nun aber dennoch sehr gut eingelebt und genießt nun auch die Vorteile einer Großstadt.
Was die öffentlichen Schulen betrifft kann ich Domnick zustimmen. Es war überhaupt kein Problem für sie, Freunde zu gewinnen. Die Japaner scheinen da sehr offen und interessiert zu sein. Aber jedes Kind ist da ja anders und es freut mich total, dass es für Euch so perfekt war!