hallo!
ich bin jetzt schon seit 2 monaten in meinem austuaschjahr und es gefaellt mir eigenlich ganz gut. es ist nur so, dass mir ganz oft langweilig ist. klar, ich hab schon viele nette leute kennengelern, aber es sind einfach nicht richtige freunde. von anderen austauschschuelern habe ich gehoert, dass immer alle fragen, ob sie was zusammen unternehmen wollen. aber die leute in meiner klasse machen sozusagen immer was mit anderen leuten, schlafen oder lernen fuer die schule. und ich fuehle mich ziemlich allein. gestern war ich zwar mit ein paar leuten im kino, aber das war auch das erste mal. oft weiss ich auch nicht, ueber was ich mit denen reden soll. weil ich verstehe sie manchmal nicht gut, dann muessen sie alle saetze dreimal fuer mich wiederholen, das tut mir dann auch leid. geht es jemandem auch so? ich finds einfach nicht so aufbauend wenn ich immer nur daneben sitze und halt so die austauschschuelerin bin, die jatzt halt da ist.
Also ich weurde ja erstmal sagen, dass zwei Monate echt nicht lang ist, ich war nach dem 4ten Monat das erste Mal mit Freunden weg und jetzt erst nach 7 Monaten ist es zur Normalitaet geworden. Denk’ doch einfach mal daran, dass die meisten Leute nicht beste Freunde sein koennen, also ich meine nach zwei Monaten und ins Kino gehen ist doch schon was, das haette ich mir damals total gewuenscht. Und letztendlich ist es sowieso meistens der Austauschschueler, der fragt, ob man was unternehmen sollte und nicht sehr oft die Mitschueler, denn die haben ihre Freunde schon, die brauchen keine neuen.
Viel Glueck weiterhin und mach’ dir keine Sorgen, zwei Monate ist noch nicht so lang
Hey du !
Ich bin jetzt seit fast viereinhalb Monaten in in Neuseeland und kenne mittlerweile sehr viele Leute, aber wirkliche Freunde hab ich hier auch nicht, also so Leute, mit denen ich ueber alles reden kann und so.
Aber erstens bist du ja erst zwei Monate weg (wo eigentlich ?) und zweitens hattest du ja sogar schon eine Verabredung, was doch schon ganz gut ist. Ich hatte meine erste Verabredung nach vier Monaten (durch Eigeniniative).
Das mit der Sprachbarriere kenne ich gut, ist bei mir auch so. Dazu kommt, dass ich stottere, weshalb nicht nur ich manche Leute schlecht verstehe, sondern viele auch mich oft schlecht verstehen koennen. Das macht die Sache nicht leichter, aber ich versuche halt, es irgendwie hinzukriegen.
Ich fuehle mich auch manchmal allein, aber dann sag ich mir einfach, dass das hier soooo lange mein Traum war und das ich das jetzt einfach versuchen sollte zu geniessen und das Beste daraus zu machen. Und bald ist es eh wieder vorbei und ich bin wieder zu hause bei meinen „richtigen“ Freunden.
Alles Gute,
Marie-Claire
vielen dank fuer eure antworten!
ich hab halt gedacht, dass das nur bei mir so ist, weil halt auch viele schreiben, dass sie sich schon total zuhause fuehlen und viele freunde haben. ich bin uebrigens in singaour. das ist vielleicht auch nicht gerade der beste stanort, weil die hobbies der meisten lernen, schlafen, essen und mit alten freunden treffen sind. da ist halt nicht viel zeit uebrig, noch was mit einer austauschschuelerin zu machen.
heute habe ich halt auch wieder einige gefragt, ob wir was zusammen machen wollen, weil wir einen freien nachmittag haben. aber die hatten alle schon was vor und das entmutigt dann schon auch. und ich will halt auch nicht alleine was machen.
mein traum war es auch, das austauschjahr zu machen und ist es auch immer noch, ich fuehle mich halt erst zu 80 prozent angekommen. denn die familie ist auch nett und meine klassenkameraden auch, aber eben, so ab und zu eine umarmung fehlt mir schon manchmal.
aber ich weiss jetzt wenigstens, dass es nicht nur mir so geht. im vorraus habe ich mir einfach alles so toll und perfekt vorgestellt, aber am schluss kommt halt doch auch immer alles anders. und ist ja auch schoen, wenn ich mich wieder auf zu hause freue:grinning: und der rest klappt ja ganz toll, mein einziges problem sind ja wirklich nur die freunde.
hey, das dauert ne gewisse zeit… ich hatte das am anfang auch so- man spricht nur smalltalk und fuehlt sich wie das fuenfte rad am wagen.
dann im januar fing aber das musical an und da hab ich dann leute getroffen,die mich verstanden und mit denen ich reden konnte. mittlerweile habe ich eine tolle gruppe von freunden, mit denen ich richtig reden kann und wo ich mich total natuerlich und gelassen in der gruppe fuehle …
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