Julias Ecuador

Julias Ecuador http://www.juliainquito.blogspot.com/
Amerika oder Australien: Viele junge Leute entscheiden sich für ein Schuljahr im Ausland. Die 17-jährige Julia ist vor kurzem zu einer Gastfamilie nach Ecuador gezogen. Über ihre Erlebnisse berichtet sie in einem Online-Tagebuch und in Filmbeiträgen.
Ein Schritt, der viel verändert: Sprachkenntnisse erweitern, neue kulturelle Erfahrungen machen und sich für lange Zeit von den lieben Menschen daheim trennen. Für Julia aus Dinslaken ist es das bisher größte Abenteuer ihres Lebens.
Ursprünglich hatte Julia einen Aufenthalt in Australien geplant - doch in dem Austauschprogramm, für das sie sich beworben hatte, war kein Platz mehr frei. Die Organisation vermittelte sie nach Südamerika: Für das Schuljahr in Ecuador hieß es dann erst einmal Spanisch büffeln. Ihre Gastfamilie in Ecuador hatte die Jugendliche vorher noch nie gesehen. Aufgrund organisatorischer Probleme musste sie am Anfang sogar zweimal die Familie wechseln. Jetzt ist sie aber angekommen und fühlt sich gut aufgehoben.

Vom Niederrhein nach Quito
Zehn Monate ist Julia getrennt von zuhause. Besuch aus Deutschland darf sie während dieser Zeit nicht bekommen. Ihre Familie, Freunde und Klassenkameraden können trotzdem verfolgen, wie es ihr geht und was sie erlebt: Julia schreibt ein elektronisches Tagebuch (blog). Für “Volle Kanne” dreht sie außerdem Video-Berichte über ihre Zeit in Südamerika, die regelmäßig in der Sendung gezeigt werden und die man auch auf der Homepage sehen kann http://www.vollekanne.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7486177,00.html
Vom Niederrhein in die 14-Millionenstadt Quito: Das bedeutet nicht nur eine andere Sprache, eine fremde Kultur und größere Dimensionen. Armut und Kriminalität sind hier näher als in ihrem behüteten Zuhause. Auch manche einheimische Spezialität ist eine Herausforderung: Wenn die Gastfamilie Meerschweinchen - eines der Nationalgerichte Ecuadors - serviert, lehnt sie lieber ab. Gewöhnen muss sich Julia auch an die Schuluniform - und daran, dass die Schüler morgens am Tor kontrolliert werden, ob sie korrekt gekleidet sind.