Ich möchte nach dem Abitur wieder ins Ausland......

Also, hat irgendjemand eine gute Idee, wie ich nach dem Abitur noch ein sinnvolles Jahr im Ausland verbringen könnte? Ich habe schon mal etwas von einem „sozialem Jahr“ gehört, weiß aber nicht so genau, was das ist. Bitte helft mir!!! :grimacing::grimacing::grimacing::grimacing::grimacing::grimacing::grimacing:

Hallo Stephanie,

also nach dem Abitur gibt es viele Möglichkeiten, Zeit im Ausland zu verbringen. Mitarbeit in sozialen Projekten, AuPair, Sprachaufenthalte, Reisen - die Frage ist vielleicht eher - was möchtest du erreichen durch einen Auslandsaufenthalt? Etwas dazu lernen? (wenn ja, was?) Abenteuer? Anderen Menschen helfen? Da gibt es einige Optionen, ein Jahr (und länger so wie wir auch :grinning: im Ausland zu verbringen. Besser jedoch, du erschrickst deine Eltern nicht gleich bei deiner Rückkehr mit diesem Gedanken :wink: Warum möchtest du denn noch einmal weg?

liebe stephanie,
ich bin auch nach dem abitur noch einmal ins ausland, und zwar nach italien (wo ich noch immer bin!), im rahmen des europaeischen freiwilligendienstes. das ist eine art soziales/oekologisches jahr im europaeischen ausland in verschiedenen einrichtungen, das von 6-12 monaten dauern kann, je nach deinem belieben. dazu brauchst du eine sendeorganisation in deutschland; meine war via e.v in lueneburg (verein fuer internationalen und interkulturellen austausch). ansonsten kannst du in bonn im haus jugend fuer europa in der hochkreuzallee eine liste mit sendeorganisationen anfordern. kann auch mal in meinen unterlagen stoebern, ob ich dir da irgendwie hilfreich sein kann. ist auf jeden fall eine sehr nuetzliche und sinnvolle sache, wenn man motiviert fuer einen sozialen dienst ist. im internet bekommst du sicherlich auch infos, es gibt direkt eine datenbank mit projekten etc. ich schau mal nach der internet-adresse.
bis dahin viel erfolg…
claudia

Also eigentlich moechte ich schon weg um anderen Menschen zu helfen, deswegen wuerde mich ein soziales Jahr interressieren. Ich moechte auch spaeter irgendwie in Sachen Entwicklungshilfe arbeiten, oder einfach einen Beruf haben, in dem ich Menschen helfen kann. Ich moechte sowohl noch eine neue Kultur und vielleicht auch Sprache kennen lernen, als auch etwas gutes fuer andere Menschen tun. Das sind einfach Sachen, die mich ausfuellen, vor allem, da es mir so gut ging in meinem Leben bisher, moechte ich anderen helfen, damit es ihnen, wenn nicht gut, zumindest besser geht.

Hi!
Vielen Dank, dass du mir geantwortet hast, aber was ich noch gerne Fragen woolte, was hast du da so gemacht in dem Jahr? Ujnd vor allem auch, wie viel hat das gekostet?

Ich würde auch sehr gerne wieder ins Ausland gehen… Ich bin jetzt seit 12 Monaten wieder in Deutschland und mich packt schon das Fernweh…

Ich woltle fragen, ob es Versendungsprogramme für ein Soziales Jahr gibt beispielsweise, bei dem man mit seinem Freund zusammen fahren kann. Ich kann mir nicht vorstellen, ein Jahr von meinem Freund getrennt zu sein und wir würden diese Erfahrung auch gern gemeinsam erleben. Hat jemand dazu Informationen?

Ich wuerde dir nicht unbedingt empfehlen, gemeinsam mit deinem Freund ein soziales Jahr zu machen. Erstens gibt es kaum Gastorganisationen, die ein „Paerchen“ aufnehmen, da sich das ganze ja auf einen sozialen Dienst mit Leuten mit verschiedensten Problemen und nicht auf ein „Leben zu zweit“ ausgerichtet ist. Ich arbeite selber in einer Aufnahmeorganisation fuer den Europaeischen Freiwilligendienst und wir wuerden das nicht machen. Schliesslich soll sich der Freiwillige auf die Arbeit konzentrieren und seine Energie dafuer verwenden, den Menschen zu helfen, auf die das Projekt ausgerichtet ist. Ausserdem ist es so schon schwer, sich als Freiwilliger im Ausland einzuleben, sei es auf der Arbeit, sei es in der Kultur. ( Eine freiwilliger Dienst ist eine komplett andere Erfahrung als ein Austauschjahr, das sollte man nicht vergessen!). Es ist, so glaube ich, eine Erfahrung, die man allein machen sollte! Sicherlich gibt es auch andere Moeglichkeiten, gemeinsam eine Zeit im Ausland zu verbringen, wenn man das wirklich will! Ein sozialer Dienst sollte eine ernste und verantwortungsvolle Sache sein und persoenliche Dinge sollten, jedenfalls meiner Meinung nach, fuer diese Zeit zurueckgestellt werden.

Hier noch ein paar, meiner Meinung nach, nuetzliche Internetadressen fuer diejenigen, die als Freiwillige im Ausland nuetzlich sein moechten:
Fuer den Europaeischen Freiwilligendienst (Projekte von 6-12 Monaten) schaut doch mal hier:
www-career-contact.de/themeninfos/eu-programme/efd.php
Hier gibt es auch viele andere links fuer Sprachreisen, andere EU-Programme, Flugsuche etc.
Fuer kuerzere Arbeitsaufenthalte im Sommer (3 Wochen) schaut mal beim Internationalen Bauorden rein:
http://ibo-d.bei.t-online.de
Hier ist 3 Wochen koerperliche Arbeit fuer einen guten Zweck angesagt, und es besteht auch die Moeglichkeit, zu zweit in ein Projekt zu fahren. Ausserdem gibt es ab 18 Jahren aufwaerts keine Altersbeschraenkung. Ihr koennt also auch Euren Opi mitnehmen, der vielleicht gerne mal wieder gaertnern oder mauern moechte!;=)
Viel Spass!
Claudia

Hi ihr,

Ich war 2001/02 als ATS in den USA und bin letztes Jahr nachm ABI nochmal für ein weiteres Jahr als Au Pair in die USA gegangen. Nach meinen schlechten Erfahrungen als Au Pair (bezüglich der Gastfamilien), kann ich niemanden empfehlen, als Au Pair in die USA zu gehen…vor allen Dingen nicht mit Cultural Care Au Pair/EF. Falls ihr aber trotzdem Fragen zu meinen Au Pair Jahr habt, könnt ihr mir die gern stellen. Ich hatte zwar Pech mit den families und musste vieles über mich ergehen lassen, aber habe trotzdem das Beste aus meinen ajhr gemacht und super viele Leute u.a meinen Freund kennengelernt, viele Erfahrungen gesammelt, mein Englisch nochmal aufgefrischt und dazu wieder viel vom Land gesehen. Ihr könnt als Au Pairs aber auch nach England, Schottland, Irland, Italien, Spanien, Australien und in die Schweiz. Es muss halt nicht immer USA sein. Wie gesagt, falls ihr Fragen zum Au Pair Jahr habt, könnt ihr mir die gern stellen!

Ciao Ann

Hallo Stephanie,

dass Du anderen Menschen helfen möchtest, ehrt Dich. Wenn Du im Bereich Entwicklungszusammenarbeit arbeiten möchtest, solltest Du Dir aber gut überlegen, welchen Beruf/Studiengang Du ergreifst.
Entgegen der Annahme vieler Jugendlicher sind es weniger Sozialarbeiter, als Leute aus praktischen Berufen - z.B. Ingenieure, Mediziner -, die in Entwicklungsprojekten tatsächlich gebraucht werden.
Außerdem gibt es natürlich viele Quereinsteiger - Geographen, Landwirte, Soziologen, etc. - die die anfallende bürokratische Arbeit managen. „Entwicklungshelfer“ ist allerdings ein beliebtes Berufsziel - man kann reisen, sich kulturell bilden und dabei auch noch Gutes tun -, sodass es viel Zeit und ernsthaftes Interesse, einschlägige Praktika und Studienschwerpunkte braucht, um dort hineinzukommen. In den Studiengängen des Deutschen Instituts für Entwicklungszusammenarbeit scheinen z.B. hauptsächlich Diplomatenkinder zu sitzen, die mehrere Fremdsprachen fließend beherrschen. Info: (http://www.die-gdi.de/die_homepage.nsf/FSdaus?OpenFrameset) oder hier (http://www.bmz.de/de/ministerium/beruf/arbeitsmarkt/qualifikationen.html).

Das soll Dich natürlich nicht von Deinem Auslandaufenthalt abhalten. Schau doch mal unter diesem Link (http://www.via-ev.org/) oder informiere Dich in Deiner Region nach Stiftungen und Organisationen, auch Pfarrämtern, die eventuell Kontakte vermitteln können. Mach Dir aber nicht zuviel Hoffnungen, dass Du während so eines Aufenthalts bereits Leuten helfen kannst - selbst wenn Du Kinder in Fremdsprachen unterrichtest, kostet Dein Aufenthalt mehr, als Du mit Deiner Arbeit verdienen könntest. Wichtiger ist es, dass Du dafür sorgst, tatsächlich etwas dabei zu lernen um die Gastfreundschaft irgendwann erwidern zu können!

Die Kosten für den Flug und den Unterhalt musst Du in jedem Fall einrechnen, wenn nicht gar Praktikumsbetreuung. Wenn Dir Dein Berufsziel ernst ist,
lohnt sich die Investition aber auf jeden Fall und vielleicht leiht Dir Deine Familie ja etwas Geld dafür oder Du jobst erstmal ein paar Monate.

Und hier noch ein Link zu einer Organisation, die ich in Indien kennengelernt habe - sie haben regelmäßig Praktikanten aus Kanada. (http://www.familiesforchildren.ca/) Die Seite ist relativ unübersichtlich, aber probier es mal mit dieser Emailadresse (Email: sandraffc@videotron.ca).

Hallo Stephanie,

dass Du anderen Menschen helfen möchtest, ehrt Dich. Wenn Du im Bereich Entwicklungszusammenarbeit arbeiten möchtest, solltest Du Dir aber gut überlegen, welchen Beruf/Studiengang Du ergreifst.
Entgegen der Annahme vieler Jugendlicher sind es weniger Sozialarbeiter, als Leute aus praktischen Berufen - z.B. Ingenieure, Mediziner -, die in Entwicklungsprojekten tatsächlich gebraucht werden.
Außerdem gibt es natürlich viele Quereinsteiger - Geographen, Landwirte, Soziologen, etc. - die die anfallende bürokratische Arbeit managen. „Entwicklungshelfer“ ist allerdings ein beliebtes Berufsziel - man kann reisen, sich kulturell bilden und dabei auch noch Gutes tun -, sodass es viel Zeit und ernsthaftes Interesse, einschlägige Praktika und Studienschwerpunkte braucht, um dort hineinzukommen. In den Studiengängen des Deutschen Instituts für Entwicklungszusammenarbeit scheinen z.B. hauptsächlich Diplomatenkinder zu sitzen, die mehrere Fremdsprachen fließend beherrschen. Info: (http://www.die-gdi.de/die_homepage.nsf/FSdaus?OpenFrameset) oder hier (http://www.bmz.de/de/ministerium/beruf/arbeitsmarkt/qualifikationen.html).

Das soll Dich natürlich nicht von Deinem Auslandaufenthalt abhalten. Schau doch mal unter diesem Link (http://www.via-ev.org/) oder informiere Dich in Deiner Region nach Stiftungen und Organisationen, auch Pfarrämtern, die eventuell Kontakte vermitteln können. Mach Dir aber nicht zuviel Hoffnungen, dass Du während so eines Aufenthalts bereits Leuten helfen kannst - selbst wenn Du Kinder in Fremdsprachen unterrichtest, kostet Dein Aufenthalt mehr, als Du mit Deiner Arbeit verdienen könntest. Wichtiger ist es, dass Du dafür sorgst, tatsächlich etwas dabei zu lernen um die Gastfreundschaft irgendwann erwidern zu können!

Die Kosten für den Flug und den Unterhalt musst Du in jedem Fall einrechnen, wenn nicht gar Praktikumsbetreuung. Wenn Dir Dein Berufsziel ernst ist,
lohnt sich die Investition aber auf jeden Fall und vielleicht leiht Dir Deine Familie ja etwas Geld dafür oder Du jobst erstmal ein paar Monate.

Und hier noch ein Link zu einer Organisation, die ich in Indien kennengelernt habe - sie haben regelmäßig Praktikanten aus Kanada. (http://www.familiesforchildren.ca/) Die Seite ist relativ unübersichtlich, aber probier es mal mit dieser Emailadresse (Email: sandraffc@videotron.ca).

Hey, wir haben letztens bei unserem Bistum wegen Austausch angerufen und die meinten, dass sie nur soziale Jahre anbieten, z.B. nach Südamerika. Da ist sicherlich auch für dich was dabei. Aber dafür bekommst du kein Geld !

Aso das war das Bistum Münster un die meinten vor einem Monat oder so, dass sie immer Jugendliche/junge Erwachsene suchen.

Hallo Ann,

ich hätte da mal eine Frage zu deiner Zeit in USA.
Wo warst du denn genau?? Meine Cousine ist zur zeit in LA aus Au Pair. Sie ist mit Cultural Care da. Von der Argentur scheinst du ja auch nicht so begeister zu sein.
Meine Cousine ist mir ihrer Famile nicht wirklich zufrieden bzw es muss die Hölle sein.

Vor ihr war ein Mädchen da das hieß ann oder anna. Die Gastfamilie spricht nicht darüber. Nur der kleine Junge von denen hat mal einen Namen erwähnt.

Sagt dir die Familie Perl aus LA was?? Wäre super liebe wenn du mir weiterhelfen könntest.

Und warum ist Cultural care nicht gut??

Ich würde mich über eine Antwort tierisch freuen

Hi Leute

Ich bin gerade über google auf die Diskussion gestoßen. Ich frage mich derzeit auch wie ich nach dem Abi nochmal in die USA komme. Ich möchte nicht wirklich nur Urlaub machen, aber auch nichts in die Richtung Work and Travel oder gar Studieren machen. Ich habe deshalb überlegt über vielleicht eine Sprachreise das richtige wäre, zb so etwas: http://www.kaplaninternational.com/de/sprachreisen/usa/sprachschulen-amerika.aspx

Hat hier jemand schon mal Erfahrungen mit solchen Sprachreisen gemacht? Wie finanziert man so etwas am besten, vielleicht vor Ort arbeiten?

Wäre nett wenn jemand einige Tipps hätte;
Vielen Dank!