[SIZE=“3”]Hallo liebe Eltern,
mich beschäftigt gerade das Thema ‘Abnabelungsprozess vom Kind’ und ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen, insbesondere diejenigen, die mehrere Kinder haben, von denen aber nicht alle ein ATJ gemacht haben: [/size]
[LIST=1] [SIZE=“3”] Glaubt ihr, dass der Abnabelungsprozess von (euren) Kindern, die kein ATJ gemacht haben, wesentlich länger dauert? (Ich meine damit nicht, dass er später stattfindet, sondern den Prozess als solchen.)[/size]
[SIZE=“3”] [*] Und wenn ja, habt ihr Ideen, wie man ihn vorantreiben kann bzw. Eltern und Kind (ohne ATJ) dabei unterstützen kann? [/LIST]
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[SIZE=“2”]Hintergrund der Frage:
Mir fällt immer wieder auf, dass sich meine ‘Schwiegermutter’ wesentlich intensiver in das Leben meines Freundes (kein ATJ) mischt und Sachen für ihn tut, als es bei mir und meiner Mutter der Fall ist.
Ein paar Beispiele: Sie sucht mal ein paar (12m²! - ja sowas gibt’s) Wohnungen raus, in die er ziehen könnte; setzt ihm ein Maximalbudget für die Miete und bestellt einen Umzugstransporter für irgendeinen Tag. [Ich dagegen bin es gewohnt, dass Mama und Papa sagen: “Mit …€ pro Monat für alles musst du auskommen - mach was draus und meld dich wenn du Hilfe brauchst.”]
Oft empfinde ich ihr Verhalten als sehr störende Einmischung. Ich finde, dass er mit Mitte 20 seine eigenen Entscheidungen treffen muss und sowas ohne Mutti’s Hilfe in Angriff nehmen sollte. [Und wenn schon, dann die Initiative von ihm und nicht von ihr ausgehen.] Selbst wenn wir finanziell als Studenten natürlich noch auf unsere Eltern angewiesen sind.
Genauso bin ich der Ansicht, dass ich, nach fast 5 Jahren Beziehung, die Frau in seinem Leben sein darf, die ihn unterstützt und mit ihm Entscheidungen gemeinsam trifft. (Seine Mutter hat in den letzten 3 Wochen ungefähr 10 mal gefragt, ob er nicht noch eine Zusage von einer Uni bekommen könnte? Und ob er sich dann nicht noch umentscheiden würde? Eine andere Uni wäre dann wesentlicher weiter von mir entfernt.) 
Während ich also nun denke, auf Seiten meiner Schwie-Mu hat angesichts ihres Verhaltens noch k(aum)ein Abnabelungsprozess stattgefunden, findet mein Freund es völlig in Ordnung und normal, wie sich Mutti verhält. Ich hätte zu meiner wohl nur ein schlechteres Verhältnis? 
Diese Situation verwirrt mich. Bin ich einfach ungewöhnlich selbstständig und erlebe deshalb gerade eine Art Kulturschock, was das Verhalten / den Lebensstil der Familie meines Freundes betrifft? Oder liege ich doch innerhalb der Norm, und sollte ruhigen Gewissens meine Einstellungen beibehalten und lieber Schwie-Mu beim Abnabelungsprozess unterstützen? B[/B] [/SIZE]
[SIZE=“3”]Danke für Eure Hilfe! 
Liebe Grüße,
Wiebke[/SIZE]