eurovacances partnerorga probleme???

hey
ich überlege im moment mit eurovacances in die usa zu gehen. War jemand mit eurovacances in den usa und wie war die partnerorga?? Bitte erzählt mir von euren erfahrungen =)
LG Noemi

Hallo Naomi,

ich war 2006/2007 mit Eurovacances in den USA und es war super! Ich hatte mich damals noch bei einer anderen Orga beworben, hab mich dann aber für Eurovacances entschieden, da die einfach eine super Vorbereitung haben (Vorbereitungsseminare in D und USA…) und das Bewerbungsgespräch total gut war. Die Repräsentanten sind total nett und auch das Hamburger Büro ist total hilfsbereit. Auch in den USA dann war die Betreuung super! Ich habe mich mit meiner Repräsentatin vor Ort super verstanden und sie hat sich auch sehr um uns Austauschschüler gekümmert und viel mit uns gemacht (verschiedene Trips)! D.h. ich war auch mit der Partnerorga vollkommen zufrieden.
Also, ich kann dir Eurovacances nur empfehlen!!:grinning:
Ich hoffe das hat dir geholfen!:wink:
Viel Spaß in den USA,
LG Bina

Hey danke schonmal für die Antwort.
Ich hab aber noch ne frage. Welche war deine Partnerorga?
LG NOEMI

Hi,
meine Tochter ist zwar in Neuseeland mit Eurovacances aber beim Elterntreffen waren auch Eltern, deren Kinder jetzt in den USA sind. Es gibt natürlich verschiedene Orgas in den USA, das Land ist ja sehr groß.
Also die Orga O.C.E.A.N soll wohl sehr streng sein. In den ersten Wochen einen telef. Kontak nach Hause und kein Internet etc. Weiß nicht, ob ich das gut finde. Aber vielleicht haben ja andere ATS mit der Orga bessere Erfahrungen gesammelt.

Ansonsten ist Eurovacances klasse!!!

Hallihalloo :slight_smile:

Jaa, von all den verschiedenen Partnerorgas, die Eurovacances zu bieten hatte, habe ich natuerlich Ocean abgekriegt. Und: Ich druecke dir die Daumen, dass dir das nicht passiert!!!
Direkt nachdem ich Bescheid gekriegt hatte, wurde mir ein schoen dickes Ocean-Regelheft geschickt. Das bestand hauptsaechlich aus den Saetzen: „The student must not…“ oder „The student ist prohibited to…“.
Darin standen Sachen wie: Der Austauschschueler ist waehrend des ersten Semesters nicht erlaubt, den Computer der Gastfamilie zu nutzen (except homework). Dazu kamen Sachen, wie: Kein Laptop, kein Handy (nur mit ausdruecklicher Genehmigung der Gasteltern), dann die ganz normalen Regeln von wegen kein Alkohol und sonstige Drogen… Kein Fahrzeug fahren, nicht mal einen Rasenmaeher… Fahrstunden nur als Fach an der Schule. Dazu sind Austauschschueler, die mit Ocean unterwegs sind, nicht erlaubt zu daten, sprich, einen Menschen des anderen Geschlechts alleine und mehrmals hintereinander zu treffen. (Zu der Regel mit dem daten hab ich mir am Anfang gedacht, dass mir das nichts ausmachen wuerde. Tja, da hab ich mich gewaltig geirrt. Wo die Liebe hinfaellt… ;D)
Ausserdem ist jeder Beginn des Austauschjahres an einer mehrtaegigen Orientation in Phoenix teilzunehmen, wo dann nochmal alle Regeln durchgekaut werden. Die hat mir echt Spass gemacht, und alle Leute da waren total nett… Dort mussten wir allerdings nochmal einen Test scheiben, ob wir denn auch das Regelheft gelesen haetten… Und wir haben ein Projekt aufgehalst bekommen, wir muessen ein Cultural-Research Pojekt erstellen. (Das muss ich uebrigens naechsten Montag abschicken, und ich werde ganz schoen in Stress kommen :D)
Nunja, das alles hoert sich jetzt wahrscheinlich ziemlich stressig an.
Ich muss sagen, dass es nicht ganz so schlimm ist, wie ich es mir vorgestellt habe. (Am Anfang hab ich ernsthaft ueberlegt, den Vertrag von Ocean nicht zu unterschreiben, aber da ich in diesem Fall mein ganzes Austauschsjahr haette canceln muessen, blieb mir wohl nichts uebrig. :P)
Ich lebe hier drueben in der besten Gastfamilie der Welt. Und, was soll ich sagen? Die Regeln bedeuten hier fast gar nichts. Wie du siehst, darf ich an den Compi. Ich habe ein Handy, und einen Golfkart bin ich auch schonmal gefahren. :wink:
Meine Area-Rep laesst sich zum Glueck so gut wie nie blicken (die ist zwar sehr nett, aber auf die zweite Regel-Orientation, die sie angekuendigt hat, kann ich echt verzichten. :D) und mir geht es richtig gut! Und Eurovacances an sich ist auch echt spitze!!!
Also, es kommt immer auch ein bisschen darauf an, was fuer eine Gastfamily du abkriegst.
Ich wuerde mich aber von Ocean nicht abschrecken lassen, denn Eurovacances hat doch recht viele Partnerorgas und Ocean ist im Vergleich eine relativ kleine… Die Chancen, dass du Pech hast, sind also gering. :smiley:

Viel Spass dann beim Bewerben und so :slight_smile:
Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich ja anschreiben :slight_smile:
LG, Caro

Hallihalloo :slight_smile:

Jaa, von all den verschiedenen Partnerorgas, die Eurovacances zu bieten hatte, habe ich natuerlich Ocean abgekriegt. Und: Ich druecke dir die Daumen, dass dir das nicht passiert!!!
Direkt nachdem ich Bescheid gekriegt hatte, wurde mir ein schoen dickes Ocean-Regelheft geschickt. Das bestand hauptsaechlich aus den Saetzen: „The student must not…“ oder „The student ist prohibited to…“.
Darin standen Sachen wie: Der Austauschschueler ist waehrend des ersten Semesters nicht erlaubt, den Computer der Gastfamilie zu nutzen (except homework). Dazu kamen Sachen, wie: Kein Laptop, kein Handy (nur mit ausdruecklicher Genehmigung der Gasteltern), dann die ganz normalen Regeln von wegen kein Alkohol und sonstige Drogen… Kein Fahrzeug fahren, nicht mal einen Rasenmaeher… Fahrstunden nur als Fach an der Schule. Dazu sind Austauschschueler, die mit Ocean unterwegs sind, nicht erlaubt zu daten, sprich, einen Menschen des anderen Geschlechts alleine und mehrmals hintereinander zu treffen. (Zu der Regel mit dem daten hab ich mir am Anfang gedacht, dass mir das nichts ausmachen wuerde. Tja, da hab ich mich gewaltig geirrt. Wo die Liebe hinfaellt… ;D)
Ausserdem ist jeder Beginn des Austauschjahres an einer mehrtaegigen Orientation in Phoenix teilzunehmen, wo dann nochmal alle Regeln durchgekaut werden. Die hat mir echt Spass gemacht, und alle Leute da waren total nett… Dort mussten wir allerdings nochmal einen Test scheiben, ob wir denn auch das Regelheft gelesen haetten… Und wir haben ein Projekt aufgehalst bekommen, wir muessen ein Cultural-Research Pojekt erstellen. (Das muss ich uebrigens naechsten Montag abschicken, und ich werde ganz schoen in Stress kommen :D)
Nunja, das alles hoert sich jetzt wahrscheinlich ziemlich stressig an.
Ich muss sagen, dass es nicht ganz so schlimm ist, wie ich es mir vorgestellt habe. (Am Anfang hab ich ernsthaft ueberlegt, den Vertrag von Ocean nicht zu unterschreiben, aber da ich in diesem Fall mein ganzes Austauschsjahr haette canceln muessen, blieb mir wohl nichts uebrig. :P)
Ich lebe hier drueben in der besten Gastfamilie der Welt. Und, was soll ich sagen? Die Regeln bedeuten hier fast gar nichts. Wie du siehst, darf ich an den Compi. Ich habe ein Handy, und einen Golfkart bin ich auch schonmal gefahren. :wink:
Meine Area-Rep laesst sich zum Glueck so gut wie nie blicken (die ist zwar sehr nett, aber auf die zweite Regel-Orientation, die sie angekuendigt hat, kann ich echt verzichten. :D) und mir geht es richtig gut! Und Eurovacances an sich ist auch echt spitze!!!
Also, es kommt immer auch ein bisschen darauf an, was fuer eine Gastfamily du abkriegst.
Ich wuerde mich aber von Ocean nicht abschrecken lassen, denn Eurovacances hat doch recht viele Partnerorgas und Ocean ist im Vergleich eine relativ kleine… Die Chancen, dass du Pech hast, sind also gering. :smiley:

Viel Spass dann beim Bewerben und so :slight_smile:
Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich ja anschreiben :slight_smile:
LG, Caro

Habe leider auch sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ich denke, da kannst du nur mit der Familie Glück haben. Von OCEAN brauchst du dir keine Unterstützung in Problemfällen erhoffen! Mit Sicherheit!

Unser Kind war mit O.C.E.A.N. ein Jahr in den USA! Es ist uns wirklich ein Bedürfnis, vor dieser Orga zu warnen. Ich denke, das sind wir allen nachfolgenden Schülern einfach schuldig. Wir möchten hier auch nicht auf Problemdetails eingehen.

Bei ocean gibt es tausen Verbote und den Schülern wird suggeriert, dass jedes „Regelbrechen“, dazu führt, dass sie nach Hause geschickt werden.

Es ist richtig, dass Kontakte nach Hause möglichst unterbunden werden. Laptop und Handy sind verboten. Und nach unseren Erfahrungen ist das von O.C.E.A.N. sehr bewusst so geregelt. Die Schüler sind viel schneller gefügig zu machen, wenn sie keine Unterstützung von außen haben. Nach außen wird immer ein perfektes Bild weitergegeben. Übrigens auch an die deutsche Partnerorganisation, die nicht einmal mitbekommt, was dort eigentlich los ist. Dem Schüler geht es gut, niemals Probleme, …

Selbst ein Handy in den USA - um dort Kontakt mit den dortigen Freunden aufrecht zu erhalten (sms spielt dort als Kommunikationsmittel genau so eine große Rolle wie hier in Deutschland), ist nur schwer möglich. Und somit ist auch die Möglichkeit begrenzt, sich mit Schulfreunden anzufreunden bzw. diese Freundschaften zu pflegen. Und dass sollte doch eines der größten Ziele in einem Austauschjahr sein. Termine/Treffen usw. werden untereinander schnell mal per sms abgestimmt. Und wenn man kein Handy hat, läd einen auch keiner ein…

Viel schlimmer ist aber, dass die Schüler bei Problemen völlig allein gelassen werden. Kontakt darf der Schüler bei Problemen nur mit O.C.E.A.N. aufnehmen. Kontakt nach Hause ist im Normalfall - ja auch schwer möglich. Als unser Kind sich dann aufgerafft hatte, sich an O.C.E.A.N. zu wenden, gab es Beleidigungen von höchster Ebene bei O.C.E.A.N. Nur durch heimliche Kontakte haben wir davon erfahren und konnten ein wenig (wenn auch nur moralisch) unterstützen!!! Jedoch war klar, die Meinung eines Schülers zählt bei O.C.E.A.N. gar nichts! Das müssen wir hier ausdrücklich sagen. Es gab keine wirklichen Ärea-Reps, entweder waren sie nicht zugelassen oder haben sich eh nicht gekümmert.

Es sei also noch einmal darauf hingewiesen: Wir haben durchaus von positiven Erfahrungen mit der deutschen Orga - EV gehört.

O.C.E.A.N. ist nur eine der Orgas. Und hier ist der Einfluss von EV nur gering! Das Problem ist, dass man nicht entscheiden kann, mit welcher Partnerorga man fährt. Sobald das Visum ausgestellt ist, gibt es keine Möglichkeit zum Wechseln mehr, da man dieses Visum nur einmal im Leben erhält! Deshalb würde ich immer vorsichtig sein und ggf. O.C.E.A.N. bei der Vertragsunterzeichnung mit der deutschen Orga als Partnerorganisation ausschließen!

Von OCEAN kommt - in unserem Falle nach der Vertragsunterzeichnung mit der deutschen Orga - ein dickes Heft mit Regeln und Verboten für die Schüler, die unterschrieben werden müssen und die äußerst bedenklich sind. Wie schon in einem vorher beschrieben wurde, wird gesagt, dass man das unterschreiben muss, wenn man das Austauschjahr nicht aufs Spiel setzen will. Nach Auskunft unserer Rechtsberatung ist dies aber nicht rechtens. Der Vertrag wurde mit der deutschen Orga abgeschlossen. Niemand kann einen zum Unterzeichnen dieser Vereinbarungen zwingen, dazu hätte er schon bei der ersten Vertragsunterzeichnung als Bestandteil zum EV-Vertrag mit vorliegen müssen! Es kann einen auch rechtlich niemand dafür verantwortlich machen, wenn man sich nach dem Unterzeichnen nicht daran hält. Allerdings setzen sich die amerikanischen Orgas darüber einfach hinweg und schicken die Schüler nach Hause. Regressansprüche sind dann äußerst gering und schwierig anzumelden - es gilt das deutsche Reiserecht!!

Wir möchten hier niemandem Angst machen. Wenn das Gastelternhaus gut ist, braucht man nichts befürchten. WENN! Doch wozu sind dann die Orgas da, wenn man nur darauf hoffen soll, dass man nichts mit ihnen zu tun bekommt???

Wir denken, viele Schüler können am Anfang nicht einschätzen, wie schwierig es ist, wenn man in Problemsituationen ohne Unterstützung der Organisation dasteht - das ist auch schwer zu nachzuvollziehen, wenn sie selbst sehr gute Gastfamilien haben. Und dann hilft es auch nicht viel, wenn die deutsche Organisation vorher die tollsten Vorbereitungsseminare (die wir schon für sehr wichtig halte!) macht - und wenns drauf ankommt, ist kein Einfluss da.

Wir von EUROVACANCES möchten uns gerne kurz zu den genannten Vorfällen äußern.

Bei all unseren amerikanischen Partnerorganisationen gibt es ähnliche Kommunikationsregeln, die auch sinnvoll sind und eigentlich dem Schutz der Austauschschüler dienen sollen. Als deutsche Austauschorganisation können wir nicht über unseren Partner und dessen Regeln bestimmen. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir nämlich auch, dass sich vor Ort einige Dinge anders gestalten und es immer mehrere Sichtweisen auf eine Situation gibt. Das ist nun nicht auf diesen konkreten Fall bezogen, muss aber immer mit bedacht werden, wenn wir über Dinge sprechen, die aus Schülersicht geschildert werden.

Nichtsdestotrotz stimmen wir mit dem Autor dieses Eintrags überein, dass die Kommunikationslinie von OCEAN (die sich übrigens erst im letzten Jahr so extrem abgezeichnet hat) überspitzt ist. Gerade in schwierigen Situationen muss eine Kommunikation des Schülers mit seinen Eltern und uns möglich sein! Auch wir sind mit der Arbeitsweise und Qualität von OCEAN unzufrieden und haben deshalb die Zusammenarbeit beendet. Ab Sommer 2010 werden wir keine Schüler mehr über OCEAN platzieren. Wir bedauern jegliche negativen Erfahrungen, die mit unserem einstigen Partner gemacht wurden und bitten um ein weiteres Feedback im Rahmen unserer Rückkehrertreffen und Nachbereitungsseminare. Außerdem schicken wir Fragebögen zum Aufenthalt an unsere Teilnehmer, auf denen entsprechende Erfahrungen wiedergegeben werden können. Vielen Dank.

Bettina von Sandersleben
Prokuristin EUROVACANCES Youth Exchange gGmbH