Was gibt/gab es in eurem Staat/Ort zu sehen?

Was gibt/gab es in eurem Staat/Ort zu sehen?
Postet doch mal, was man in eurem Staat/Ort unbedingt sehen muss. Es gibt bestimmt überall tolle Sachen zu sehen, die nicht so bekannt sind oder nicht viel Geld kosten müssen. Ist bestimmt interessant für die zukünftigen ATS. Es gibt doch überall immer irgendwelche Geheimtips ;). Wenn ihr könnt, gebt doch bitte immer gleich die Homepages mit an :).

Ich fange mal mit Lawton, OK, an, dort war meine Tochter letzten Sommer für 8 Wochen:
Lawton http://www.cityof.lawton.ok.us/
Mall in Lawton http://www.centralmalllawton.com/index.cfm
Zeitung in Lawton http://www.lawton-constitution.com/
Wichita Mountain Wildlife Refuge mit Mount Scott und Lake Lawtonka Wichita Mountains Wildlife Refuge | U.S. Fish & Wildlife Service
Museum of the Great Plains http://www.museumgreatplains.org/
Waterpark http://comanchenationwaterpark.com/index.htm
Route 66, die in Höhe von Oklahoma City verläuft http://www.oklahomaroute66.com/
Oklahoma City http://www.okc.gov/ http://www.okccvb.org/
Geisterstädte Ghost Towns of Oklahoma
Turner Falls Park http://www.turnerfallspark.com/
Arbuckle Mountains http://www.arbuckles.com/
Safaripark http://www.arbucklewilderness.com/default.aspx
Fort Sill http://sill-www.army.mil/ mit dem Grab von Geronimo
Flying W Guest Ranch http://www.flyingwonline.com/
Indian City http://www.indiancityusa.com/
White Water Bay http://www.whitewaterbay.com/
Frontier City http://www.frontiercity.com/
Rodeos sind überall in Lawton oder in Duncan http://www.duncanok.org/

Sight-seeing ging bei mir während der Schulzeit nicht. Doch solltet ihr auf jeden Fall die örtliche Eis-Bahn aufsuchen… die Spiele des jeweilgen Vereins sind immer gut besucht und du triffst Bekannte. Ansonsten Ausflüge in die National-Parks, History Sites usw. Die sind i.d.R. nicht teuer und es gibt vieeel zu entdecken. LG

Virginia Beach ist eine Touristenstadt mit ca. 240000 Einwohnern. Zu sehen gibt es nicht besonders viel, es gibt natürlich einen sehr langen Strand und eine schöne Strandpromenade mit ganz vielen kleinen Läden in denen man ganz viel Krimskrams (ui das Wort hab ich aber auch noch nie geschrieben) kaufen kann. Außerdem kann man in Strandnähe Paintball und Minigolf spielen (jede Minigolfanlage hat ein eigenes Thema, ist echt süß irgendwie:p). Es gibt auch ein Geisterhaus, das von außen allerdings gruseliger ist als von innen;)
Außerdem haben wir ‘Ocean Breeze’, das ist ein Outdoor- Wasserpark mit ganz vielen Rutschen und Wellenbad,…
Meiner Meinung nach ist Lynnhaven Mall die beste Mall der Welt, nicht zu groß und nicht zu klein, irgendwie toll!
Es gibt auch ein Sealife center!
Das wars dann auch schon in Virginia Beach…
Virginia hat 2 Vergnügungsparks, Busch Gardens und King’s Dominion. Busch Gardens ist mehr ein Themenpark, er ist in ‘Länder’ unterteilt. Ich find die Fahrangebote nicht so toll, es ist aber natürlich lustig in dem Deutschland-teil Oktoberfest zu feiern oder mit der Achterbahn ‘Alpengeist’ zu fahren.
King’s Dominion ist mein Lieblingsvergnügungspark, weil er die tollste Achterbahn hat: Vulcano… Man wird quasi aus einem Vulkan rausgeschossen. Auch die anderen Fahrgeschäfte in King’s Dominion (ist glaub ich in Richmond) machen viel Spaß, es gibt zum Beispiel eine Achterbahn in der man im Stehen fährt.
Sonst hat Virginia natürlich noch Jamestown, da war ich aber selbst nicht;)

Hey,
also in Nebraska gibt es auch einiges zu sehen.
Im Süden gibt es einen Wald mit Campingplatz Halsey (oder so ähnlich), bei dem man von einer Aussichtsplatform bis nach Kansas reinschauen kann. Das war toll! Außerdem kann man dort durch den Fluß spazieren - der ist nur etwas tiefer als ein Meter! Und eine tolle Fourwheeling Strecke gibt es auch. :slight_smile:
In Kearney gibt es den “Archway”, eine Art Museum, dass über die Geschichte der USA erzählt - chronologisch. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frontier Bewegung (man hat zT das Gefühl, man ist live dabei!).
Im östlichen Teil sieht man ein bisschen was von den Badlands, die es auch in South Dakota gibt - die reinste Mondlandschaft. Nicht weit weg in South Dakota gibt es dann natürlich Mount Rushmore und Wounded Knee etc!
Zurück zu Nebraska: Toll - finde ich, und eigentlich jeder, der über ländere Zeit dort gelebt hat - ist einfach die “middle of nowhere”. Wo sonst stellt man sich an einen Punkt und sieht in alle Richtungen GAR NICHTS? Dieses Gefühl bedeutet einfach nur FREIHEIT, Platz,… Kann man nicht vergleichen. Die unendlichen Weiten sind himmlisch.

Da Nebraska “Beef State No. 1” in den USA ist, gibt es riesige Anlagen zur Viehzucht. (Habt ihr schonmal zugesehen, wie Cowboys und -girls 20000 Rinder auf einmal “umferchen”? Das ist extrem spannend anzusehen! Man denkt immer, diese Tiere werden einen jeden Moment umrennen.)
Direkt bei den Rinderfarmen gibt es auch Büddelfarmen, ähnliches Prinzip nur viel viel kleiner (so bis 200 Tiere).

Insgesamt würde ich sagen, Nebraska (oder der Mittlere Westen generell) ist sehenswert, weil man die Dinge, die man dort sieht, nirgendwoanders sehen kann. - Strand habe ich überall. Häfen sind überall. Flüsse, in die man nicht reingehen mag, weil sie so dreckig sind. Städte, in den ein Gebäude das nächste berührt. Stadt-Anonymität.

Wo aber habe ich noch die unberührte Natur? Wälder? Wo sehe ich sonst noch Büffel? (Bestimmt nicht in New York). Wo kann ich mich hinstellen, hab das Gefühl, ich bin vollkommen frei und der Himmel erscheint so nah (durch die Weiten), dass ich mich mit ihm zudecken kann? Und wo auf der Erde gibt es sonst noch Mondkrater?

Fazit: Nebraska (und mittlerer Westen) - unglaublich einmalig.

Wiebke

Ich war, wie mein Name schon sagt, ebenfalls in Nebraska, direkt in Lincoln … ich ergänze daher mal ein bisschen Wiebkes Beitrag.

Lincoln ist die Hauptstadt Nebraskas und mit rund 250.000 die zeitgrößte Stadt im Staat, jedoch sehr idyllisch und gleich eher nicht einer Großstadtmetropole. :wink:

Lincoln hat natürlich einiges zu bieten, einerseits ist besonders das State Capitol sehenswert (der Besuch ist kostenlos), da es eines der - nur - drei Capitols in den USA ist mit einem “Tower”, von dessen Aussichtsdeck man einen schönen Blick über die Stadt genießen kann.
Dann gibt es das alte Downtown-Viertel, dass sich Haymarket nennt. Direkt in der Nähe ist der riesige Uni-Campus der UNL (University of Nebraska in Lincoln) mit seiner Bibliothek, Kunstgalerie, History Museum (und anderen), Bookstore (vor allem gut für Souvenir-Shopping) und natürlich dem Memorial Stadium in dem die Footballspiele der Nebraska Huskers ausgetragen werden. So ein Spiel sollte man auf alle Fälle erlebt haben, wenn nicht dann aber eines des semi-professionellen Saltdog Baseballteams, das im nahen Haymarket Ballpark spielt (hier genießt man am Abend einen schönen Blick auf die Stadt).
Im Lied Center gibt es dafür alle möglichen Showacts zu bestaunen.

Shoppen gehen kann man in Lincoln entweder in der “outside mall”, den Southpoint Pavilions, das mit seinen einzelnen Boutiquen/Geschäften, der Parkanlage, dem Kino und und und zum Verweilen und Flanieren einläd.
Oder in der “inside mall”, dem Westfield Shopping Center, mit seinen zahlreichen Läden und dem Foodcorner.

Im frühen Herbst/Spätsommer findet in Lincoln der State Fair statt, was zugleich Messe, Landwirtschaftsausstellung und Jahrmarkt ist. Einfach interessant das bunte Treiben mitzuerleben!

In der Umgebung gibt es das Space Center, den Mahoney State Park, die Arbor Lodge (das weiße Haus von Nebraska) in Nebraska City, so wie das Lewis and Clark Visitors Center und eine Outlet-Mall.

In Omaha, der größten Stadt in Nebraska, die schon etwas mehr Großstadtcharm hat, ist besonders der Downtownbereich, der “Old Market” mit seinen Boutiquen, Galerien und urigen Läden, sehenswert so wie der Henry Doorley Zoo. Im Quest Center in Omaha, gibt es gelegentlich auch Konzerte/Shows von international angesagten Gruppen/Sängern etc. zu sehen.

Etwas weiter entfernt von Lincoln, aber auf alle Fälle sehenswert ist das Pioneers Village in Minden, einige Milen südlich von Kearney. Das riesige Museumsgelände bietet alles von der Autoausstellung über die Einrichtungsausstellung im Wandel der Zeit so wie ein Freilandmuseum.

Ich wünsch viel Spaß in Nebraska!!!

Puh… ich war in Detroit, speziell dort und natürlich in ganz Michigan gibt es einiges zu sehen :slight_smile:

Angefangen in Detroit:

  • Detroit Institute of Art: eine der wichtigsten Kunstsammlungen der USA mit einem riesigen Gebäude Downtown
  • Detroit Science Center: klasse Naturwissenschaftliche Ausstellungen zum anfassen und ausprobieren, die Sonderausstellungen sind auch immer super
  • Greektown: Das griechische Viertel in der Innenstadt, hier gibts noch winzige griechische Restaurants wo zwar alles aus Plastik ist, das Gyros aber phänomenal!
  • Mexican Village: danach will man nie wieder bei Taco Bell essen, weil man die geilen Tamales und frischen Tortillas vermisst…
  • Campus Martius: DER neue Treffpunkt mitten in Downtown Detroit: Ein Park mit Cafes, im Winter einer Eislaufbahn, im Sommer einem Konzertareal, Spielplätzen, usw… gesäumt von den besten Dinern der Stadt (wie zum Beispiel dem Deli meiner Gastfamilie: Eph’s Delicatessen)
  • Comerica Park: Das Heimstadion der Detroit Tigers mit toller Sicht über die ganze Stadt von den oberen Rängen aus
  • Hamtramck: der ehemalige polnische Stadtteil von Detroit beherbergt auch heute noch zwei alte katholische Kirchen die wundervoll restauriert wurden. In den kleinen polnischen Läden kriegt man die beste Kielbasa.
  • Eastern Market: DER Markt für frisches Gemüse, Fleisch, Obst usw in Detroit, mit ganz tollen Läden drumrum wie z.B. “Rocky’s Eastern Market” - da gibt es ALLE Süßigkeiten die man sich vorstellen kann zum selber zusammenschütten und ganz viele internationale Lebensmittel, auch Deutsche!
  • Grosse Pointe Shores: in Detroit sind einige der reichsten Counties der USA Fahrt einmal am Lake St. Clair entlang und bewundert die unglaublichen Häuser direkt am See! In GPS wohnen u.a. die Ford-Erben, Jeffrey Eugenides (Pulitzer Preis für “Middlesex”), und auch die Dodge-Familie hat hier früher gewohnt und einige großartige Residenzen hinterlassen. Vom Edsel Ford-House kann man auch Touren machen!
  • Corktown: das älteste Stadtviertel Detroits und früher irisch. Das Old Tiger Stadium befindet sich dort genauso wie hunderte von alten viktorianischen Häusern, wie man sie z.B. auch aus San Francisco kennt. Dort habe ich gewohnt!
  • Greenfield Village: Das Henry Ford Museum and Greenfield Village ist ein outdoor Museum das die Automobilgeschichte der USA zum Thema hat. Hier gibts an Memorial Day sogar Civil War Reenactments, man kann in Model T’s (U-Bahn von Boston) und Zügen fahren und sich in einem IMAX Kino vergnügen.

…natürlich gibt es noch VIEL mehr. Es ist eben eine Großstadt mit einer metro area von 5mio Menschen. Die Innenstadt hat eine knappe Million Einwohner und ist laut US Census Buraeu die elftgrößte Stadt der USA.

Michigan an sich ist auch ein Staat in dem man viel entdecken kann. Weil ich grad nicht so viel Zeit habe, nenne ich mal nur die wichtigsten Dinge (meiner Meinung nach):

  • Sleeping Bear Dunes National Park: Ein wunderschöner National Park am Lake Michigan in Nord-Michigan. Es gibt eine Geschichte zu den “Sleeping Bears”, die jedes Kind aus Michigan erzählen kann.
  • Mackinac Island: Autofreie Insel zwischen dem lower und upper peninsula Michigans, verbunden durch die Mackinac Bridge
  • Frankenmuth: “Michigan’s Little Bavaria” im Herzen Michigans. Grauenhaft kitschig, aber irgendwie lustig, und man kriegt mal wieder deutsches Essen. Jedenfalls so halb. In Frankenmuth ist auch Bronner’s Christmas Store, der größte Weihnachtsladen der WELT! Wenns noch an Geschenken für zu Hause fehlt, hier findet man einfach alles was mit Weihnachten auch nur entfernt was zu tun hat…
  • Lansing: Die Hauptstadt Michigans mit einem schönen State Capitol. Hier ist ein Campus der University of Michigan, eine der rennomiertesten State Universities der USA.

Mehr ist grad nicht drin, aber vielleicht ist hier ja noch ein Michigander, der das ergänzen kann :wink: