Präsidentschaftswahl 2012

Für die diesjährigen Austauschschüler dürfte die Präsidentschaftswahl 2012 in den USA eine spannende Sache werden :).
Obwohl ihr immer berücksichtigen solltet:

  • Diskutiert NIE mit euren Gasteltern über Politik!
  • Die Presse/Medien in den USA sind in diesem Fall nicht unabhängig, sondern werden entweder von den Republikanern oder den Demokraten gesteuert. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, wird z.B. FOX von den Republikanern gesteuert.

Trotzdem solltet ihr euch natürlich richtig informieren und euch eure eigene, unabhängige, Meinung bilden.
Dazu von uns ein paar Tips für entsprechende Internetseiten oder Büchern:
www:

http://www.pollingreport.com/2012.htm

Bücher: (alle genannten Bücher gibt es sowohl gebunden als auch als Ebook)
Eva C. Schweitzer - Tea Party: Die weiße Wut. Was Amerikas Neue Rechte so gefährlich macht.
Christoph von Marschall - Was ist mit den Amis los? Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben.
Jodi Kantor - Die Obamas. Ein öffentliches Leben.

Weitere unabhängige Seiten oder Buchtips dürft ihr gern posten. Ebenso könnt ihr gern Fragen stellen oder mit UNS diskutieren!

Viele Grüsse

Kirsten

Ich weiß auch, daß man beim Diskutieren ins Fettnäpchen treten kann, aber ist nicht das Land der unbegrenzten Möglichkeiten sozusagen das Mutterland der Demokratie, wo die Meinungsfreiheit viel umfassender als in Deutschland ist? Und das soll für ausländische Schüler nicht gelten, weil sie damit vielleicht ihre Gasteltern in Verlegenheit bringen? Und wie sollen sich eigentlich die Schüler verhalten, wenn ihnen diese Diskussion in der Schule oder auch von den Gasteltern aufgezwungen wird? Die Schüler müssen ja nicht unbedingt mit solch einer Diskussion anfangen, aber sie sollten jedenfalls darauf vorbereitet sein.

Trotzdem solltet ihr euch natürlich richtig informieren und euch eure eigene, unabhängige, Meinung bilden.

Da verlangst du aber viel von den Schülern: sich richtig informieren und sich eine eigene, unabhängige Meinung bilden. In der Politik kann man sich weder richtig informieren noch eine eigene Meinung bilden. Der ganze Themenbereich Politik ist interessengesteuert, da können sich die TV-und Rundfunkanstalten sowie die Tages- und Wochenzeitungen als unabhängig und überparteilich bezeichnen, aber in erster Linie sind sie und die Politiker Meinungsmacher und wir als Wähler können uns einer Meinung anschließen oder es auch sein lassen.

Bernd