Photoshop oder andere Grafikprogramme?

Hallo alle zusammen!
Hat jemand von euch Photoshop oder ein anderes Grafikprogramm? Wenn ja, was macht ihr damit alles? Nur eure Fotos bearbeiten oder auch Grafiken o.ä.?

Hallo Kirsten, also Photoshop benutze(n) ich/wir hauptsächlich für Bildercollagen, zum Beispiel Personen in irgendwelche Szenen reinschneiden (der Umgang damit steckt noch in den Anfängen), um Fotos zu bearbeiten nehme ich eigentlich nur das mitgelieferte Programm der Kamera (rote Augen, Helligkeit), Paint benutze ich meistens zum Wegradieren von Beschriftungen von eingescannten Grafiken, naja und manchmal um ein paar unschöne Flecken auf Portraits wegzupixeln;).

Ha, dieses “extrahieren” werde ich wohl auch nie mehr lernen :(. Könnt ihr das gut?
Ich werde gleich mal Paint in die Umfrage mitaufnehmen. Kleiner Sachen, wie die Größe eines Bildes verändern, mache ich mit IrfanView. Hat jemand die kostenlosen Kurse mitgemacht?

Viele Grüsse

Kirsten

Gestern gab es beim „Chip“ Adventskalender ein Ebook:
Photoshop für Amateurfotografen
http://www.chip.de/artikel/Download-Adventskalender-2008_33781926.html

Man kann es sich immer noch downloaden.
Auf, auf ;).

Viele Grüsse

Kirsten

P.S.: Und am 2. ein Datenrettungsprogramm, falls ihr mal eure Fotos ausversehen gelöscht habt :(.

Also ich benutze eigentlich zwei Fotobearbeitungsprogramme

IrfanView um meine Bilder “webtauglich” zu machen, d.h. mittels des “batch converters” mehere Dutzend (oder hundert :stuck_out_tongue: ) Bilder auf einmal auf eine fürs Web geeignete Grösse und Auflösung zu konvertieren.
Microsoft Office Picture Manager kommt dann zum Einsatz, wenn’s um kleinere Schneidarbeiten, rote Augen Korrektur, etc. geht.

Grüsse
Michael

PS: Zusätzlich habe ich noch meine “Olympus Master” Software zum zusammensetzen von Panoramabildern (spezielle Funktion der Olympus Kamera)

Bei http://www.informit.de gibt es noch bis 24 Uhr ein Ebook für Gimp ab Version 2.4 für 2,99€. Es ist der „Download des Tages“ http://www.informit.de/common/asp/pages/downloadinfo.asp?websiteID=INFORMIT und kostet normal 21,95€. Erschienen ist es vor einem Jahr. Wer also interessiert ist, sollte schnell sein.

Viele Grüsse

Kirsten

Photoshop ist ja der Quasi-Standard bei den Profi’s… - aber halt auch recht teuer (über 1.100€ / bzw. 214€ für die StudentEdition) - hab’s mir bisher noch nicht geleistet.

Vom Funktionsumfang ist GIMP (kostenlos) sicherlich eine vollwertige Alternative - erfordert aber eine gewisse Einarbeitung. Es macht bei GIMP Sinn, sich mal einige der zahlreich vorhanden Tutorien anzusehen. Hab damit schon ein paar Dinge ausprobiert.

Mit meiner Nikon D40 fotografiere ich seit kurzem nur noch im RAW-Format - wenn mal mit der Belichtung etwas schiefging, ist eine Korrektur bei diesem Format am besten möglich (z.B. Korrektur des Weißabgleiches)
Mein Favorit bei der Bildbearbeitung ist derzeit das Nikon eigene Capture NX, welches perfekt mit den Nikon-eigenen RAW’s (.NEF) umgehen kann.

Habe damit gerade über 1.000 Urlaubsbilder bearbeitet wobei der Ablauf eigentlich immer der gleiche war:

  • Kontrolle/Korrektur des Weißabgleiches (Farbstich?)
  • Gesamtkontrast des Bildes optimieren
  • ggf. Schatten aufhellen (oft)
  • ggf. Lichter abdunkeln (seltener)
  • Basis-Schärfen
  • Zuschneiden
  • Bildgröße für Web optimieren (Landscape 1.000 Pixel breit, Portrait 700 Pixel hoch
  • Schärfen für Web
  • für Web als jpeg exportieren.

Ich beobachte leider immer wieder, dass die Leute mit viel zu großen Dateien hantieren - gerade im Web oder wenn Dateien per Mail versandt werden. Jpeg’s mit über 3 MB sind keine Seltenheit…
Die RAW-Dateien, die ich bearbeite haben zwar eine Größe von ca. 5.5 MB (6 MBit Kamera) - die Fotos, die ich versende oder ins Web stelle, erreichen selten eine Größe von 200kB.

Dieses hier hat z.B. nur 191,5kB:
http://www.flickr.com/photos/jenstodzy/3080368825/sizes/o/in/set-72157610699763634/

Noch eine interessante Anmerkung:
Bildbearbeitung von Jpeg’s ist nicht ganz unproblematisch, da es sich bei jpeg ja um ein komprimiertes Dateiformat handelt - bei dem durch die Komprimierung Bildinformationen verloren gehen. Ich habe dabei gerade erst gelernt, dass bei jedem neuen Speichern einer jpeg-Datei der Komprimierungs-Algorithmus auf das Bild angewendet wird - d.h., bei jeden Speichervorgang (aus einem Grafikprogramm heraus) gehen Bild-Informationen unwiederbringlich verloren!
Für eine optimale Bildqualität sollte daher die Bildbearbeitung (bzw. die Aufnahme) in einem nicht-komprimierten Bildformat erfolgen (RAW des jeweiligen Kameraherstellers, oder TIFF) wenn die Kamera dies unterstützt…