Ich habe einen Wunsch!

Hallo!

Ich bin Patty und gehe in die 10. Klasse.:wink:
In der 11. würde ich geren ein Jahr nach Kanada oder in die USA!
Das einzige problem ist: Meinen Eltern ist ein Auslandsjahr zu teuer.
Aber es ist mein größter Wunsch ein AUslandsjahr zu machen, denn das würde mir auch für mein weiteres Leben sehr helfen und ich glaube, dass ein AUslandsjahr eine unglaubliche Erfahrung ist. Das will ich nicht versäumen :slight_smile:

Kann mir jemand helfen???

Gibt es noch andere Möglichkeiten außer Stipendien das Auslandsjahr billig zu gestalten???:confused:

Bitte helft mir!

Hallo Patty!
Herzlich Willkommen in unserem Forum!
Eigentlich nicht, es sei denn, du gehst jobben und gibst etwas dazu. Und vielleicht seid ihr BAföG berechtigt, aber das müssen deine Eltern ausrechnen.

Kanada ist sehr teuer, ich denke, du wirst dich wenn, mit den USA zufrieden geben müssen ;). Aber das ist doch auch was tolles!

Viele Grüsse

Kirsten

Hallo Kirsten!
Danke für deine Antwort!Aber was ist BAfög???

Und kennst du denn billige Orangistaionen? Und vllt auch welche bei denen der LFug nicht inklusive ist?

Lg Patty

Hallo Patty

Also bei den meisten grossen Organisationen ist es eigentlich ein “alles inklusiv” Paket, d.h. Schule, Unterkunft, Flug und Versicherung sind dabei. Das kostet dann aber meistens 6000 Euro aufwärts.

Alternativ gäbe es noch den Austausch von Rotary. Rotary gehört übrigens auch zu den “grossen Drei” (AFS, YFU und Rotary) welche Austausch anbieten. Speziell ist bei Rotary allerdings, dass man normalerweise 2-3 Gastfamilien hat (damit man auch einmal in eine andere Familie hineinschauen kann). Und man müsste bereit sein, für 3-4 Monate selber einen Gastschüler oder eine Gastschülerin in Deutschland aufzunehmen.

Dafür musst Du bei Rotary aber auch nur den Flug, und eine Versicherung (die letztes Jahr für meinen Bruder kostete für Kanada 650 kanadische Dollar) bezahlen. Den Rest übernimmt Rotary. Ausserdem bezahlt Rotary seinen Austauschschülerin pro Monat ca. 150 Dollar Taschengeld.
Obs bei Rotary noch Stipendien gibt, weiss ich nicht, da müsstet Du bei euren lokalen Distrikt oder beim lokalen Rotarier Club nachfragen.

Vielleicht kann das ja deine Eltern auch überzeugen?

Grüsse
Michael

PS: Es muss übrigens niemand von deiner Familie Mitglied beim Rotarier Club sein, damit Du mit denen in den Austausch gehen kannst! :wink:

Naja, nicht so ganz. Kinder von Rotary Mitgliedern werden bevorzugt!
Bei uns hat Rotary auch vor ein paar Wochen angerufen, ob Sabrina noch interessiert wäre. Es waren 4 interessierte Schüler vorgemerkt und eine wäre schon abgesprungen. 2 würden sie wegschicken.
Sabrina sollte eine Mail schreiben, warum wieso weshalb sie ein Austauschjahr machen möchte.
Später bekamen wir Bescheid, die Mail wäre angekommen und GENAUSO hätte er es sich vorgestellt. Super! Dachten wir. Nach 4 Wochen bekam Sabrina eine Mail, sie hätten sich für jemand anderen entschieden, weil Sabrina schon “soviel” Auslandserfahrung hätte. Wonach sie ausgesucht haben, keine Ahnung. Deswegen nehme ich an, die anderen “Bewerber” waren Kinder von Rotay Mitgliedern. Sabrina hatte gar keine Möglichkeit, eine richtige Bewerbung zu schreiben, Zeugnisse, Referenzen, Selbstdarstellung, Foto, ihr ehrenamtliches Engagement u.ä. mit einzureichen. Es lag von ihr nur diese eine kleine Mail vor. Mehr nicht! Es hat sie sehr getroffen, dass ihr ihre “privaten” Auslandserfahrungen zum Verhängnis geworden sind und hat nun sehr große Bedenken, ob es beim PPP ebenso sein wird :(.

Viele Grüsse

Kirsten

hallo kirsten,
ich bin deshalb damals abgelehnt worden - weil mein vater rotarier ist. So steht es auch auf der Seite von Rotary Deutschland, andere Leute werden vor Rotarierkindern bevorzugt.
Ich denke, dass bei Sabrina folgendes passiert ist: Der Herr, mit dem ihr telefoniert habt, war sehr angetan und fand das gut, der örtliche Rotary Club in seiner Gesamtheit, hat dann aber für jemand anderen gestimmt.
Das passiert manchmal. (Mein Vater hat sowas auch schon erlebt.)

Liebe Grüße,
Wiebke

Wiebke, dafür hätte man aber komplette Bewerbungsunterlagen haben müssen. Man kann nicht einen Bewerber nach einer kurzen, nichtssagenen, Mail aussuchen!
Nur komisch, dass einer der beiden diesjährigen Stipendiaten den gleichen, seltenen, Doppelnamen hat, wie der Jugendbeauftragte, der bei uns angerufen hat :(.
Ein weiterer Grund scheint zu sein, dass Sabrina angegeben hat, in ein “englischsprachiges” Land zu müssen. Geht leider nicht anders, weil sie schon Latein und Französisch im ATJ nehmen muss, Spanisch bei uns nicht angeboten wird. Englisch muss sie aber auch weiter haben. Damit ist sie ein Opfer der neuen Profiloberstufe.
Naja, sie hatte sich bei 3 Bewerbern und 2, die weggeschickt werden, gute Chancen ausgerechnet.
Und die Mutter eine Freundin von Sabrina hat zu mir selber gesagt: “Wenn … ein ATJ machen soll, brauche ich nur bei Rotary anrufen und sie geht mit denen.”
Tja, “Vitamin B” lebe hoch :mad:. Wir verkehren eben in den falschen “Kreisen” :(. Als ich den Herrn das 1. x am Telefon hatte, meinte er, als er hörte, dass Sabrina sich bei PPP beworben hat, ja, mit Herrn … tauschen wir uns auch aus, wer wen nimmt. Deswegen hat Sabrina nun Angst, dass sie nun beim PPP keine Chancen mehr hat. Es war ihre 1. Ablehnung, sie muss lernen, auch damit umzugehen! Hoffen wir, dass die 2. nicht bald folgt ;). Es bleibt aber nichts anderes, als Daumen drücken! Alles andere hat sie so gut wie möglich erledigt.
Aber bei unserem “Pech”, dass die ganze Familie seit 3 Jahren verfolgt … :(.

Viele Grüsse

Kirsten

hallo kirsten,
das ist wirklich sehr dreist. Ich würde eine Beschwerde-Email an Rotary Deutschland schicken.
Ich hoffe, die aussage “wir sprechen uns ab, wer wen nimmt” war so gemeint, dass die Rotarier nicht die Kandidaten nehmen, die das PPP bekommen. Sehen wir’s doch mal so und danken Positiv. :slight_smile:

Ich drück euch die Daumen!

Ich würde ja auch gern SO denken ;), aber noch weiss der Abgeordnete doch noch nicht mal, wer sich dafür beworben hat, zum Auswahlgespräch geladen wird, dieses besteht und in die engere Auswahl kommt :(. Aber wer weiss, wieviel wirklich hinter den Kulissen schon bekannt ist :(.
Ich denke dabei nur an die Freundin von Christina …

Viele Grüsse

Kirsten

Okay danke! Dann werde ich mal bei Rotary gucken. Aber geht das auch wenn man keinen Schüler aufnehmen kann???

Und noch eine Frage: Ist es eigentlich billiger privat oder mit einer Organisation ins Ausland zu gehen?

Welche Organisationen sind den vom Preis-Leistungs-Verhältniss relativ billig???

Lg patty

hallo patty,
wenn du keinen schüler aufnehmen kannst, dann müsstest du eine familie benennen, die das an eurer statt tut.
Wiebke

HAllo!
Zu rotary kann ich auch noch einiges beisteuern:
Wir mussten - da ebenfalls nicht rotarier, zwei Bürgen beibringen, um überhaupt in den Bewerbungspool aufgenommen zu werden (die Bürgen waren dann der frühere Chef meines Mannes und der Vater der Babysitter-Kinder unserer Tochter). Dann kam lange Zeit nichts und dann ganz plötzlich ein Anruf: nächste Woche ist das Auswahlgespräch, im Wohnhaus von Herrn xy. Eine förmliche Bewerbung fand überhaupt nicht statt, auch bei uns nur eine relativ kurze mail. Bei dem Auswahl-Termin ging es dann hauptsächlich um die Länderwahl, weil unser district nur in bestimmte Regionen dieser Erde entsendet (angeblich)… Ausgewählt wurde ein Rotarier-Kind und sie wurde - welch Wunder - in einen Bereich entsandt, mit dem noch nie ein Austausch stattgefunden hatte (aber ihr Wunschland war). Unserer beiden Bürgen waren sehr empört ob dieser Vorgehensweise, genützt hat es nichts, auch dieses Jahr wurde wieder ein Rotarier-Kind entsand…

Hi Patty

Also wie es in Deutschland geregelt ist, weiss ich nicht. In der Schweiz, sehen sie es zwar nicht gerne, wenn man selber niemanden aufnehmen kann. Wenn man allerdings eine andere Familie organisiert, die quasi den ATS anstelle der eigenen Familie aufnimmt, dann ist das meistens auch möglich. Und wenn es besondere Umstände in deiner Familie gibt, warum ihr niemanden aufnehmen könnt, dann lässt Rotary eigentlich immer mit sich reden. :wink:
Allerdings wärs schon besser, wenn ihr jemanden aufnehmen könnt. Falls es ein Platzproblem ist, könnten deine Eltern ja vielleicht jemanden aufnehmen, während Du weg bist. Weil während dieser Zeit ist ja dein Bett zu Hause quasi frei :slight_smile:

Grüsse
Michael

Okay dankeschön! Ich werd mal schauen was sich da machen lässt!

-Was sind eigentlich die Vor-und Nachteile von Pivat in die USA gehen und mit Organisation in die USA gehen?

-Wo finde ich denn eine Übersicht über billige Organisationen und deren Preis-Leistungsverhältnis? Oder wisst ihr billige Organisationen?

Paty,
ich bin mir nicht sicher, ob du überhaupt ein J1 Visum bekommen kannst, wenn du privat gehst. Ein Touristenvisum hält nur drei Monate, danach musst du wieder nach Deutschland für einen Monat. Ich bin der Meinung, dass das J1 Visum nur von Orgas beantragt werden kann, die den CSIET Standard erfüllen.

Dazu kommt, dass der Amerikanische Schul District Schulgebühren erheben kann, wenn du privat gehst. Wenn du Pech hast ist das teurer als die Orga. (diese beiden Kriterien treffen nicht zu, wenn du einen amerikansichen Pass besitzt)

Weitere Nachteile eines privat organisierten Austausches sind, dass du in den USA keinen Betreuer hast wenn es Hart auf Hart kommt und du Schwierigkeiten mit der Hostfam hast und dass du natürlich vorher nicht so intensiv vorbereitet wirst. Weiterhin haben deine Eltern dann keinen kompetenten Ansprechpartner in Deutschland, der für dich in den USA etwas reißen könnte.

Ehrlich, mir wäre das viel zu unsicher.

Günstige Orgas? Stand meiner Zeit auch vor dem Geldproblem. Habe dann angefangen zu rechnen und bin unterm Strich (mit 150 Euro einkalkuliertem Taschengeld) auf 10 000 Euro gekommen, plus minus 1000 ungefähr, nachdem alles bezahlt war. Das war vor 5 Jahren. Die Orgas nehmen sich nicht wirklich viel, man muss schauen, wo was schon bezahlt ist und was man noch selber tragen muss (Visum, Flug (ab wo?), Verischerung, SEVIS Gebühren, Anfahrt oder Unterbrignung beim Vorbereitungsseminar und bei Nachbereitungsseminar, usw.) Eine ganz gute Übersicht gibt es in vielen aktuellen (!) Schüleraustauschratgebern.

Zu meiner Zeit günstig waren ISKA (ich warne vor dieser Orga!), AYUSA und EF. Relativ günstig ist heute wohl auch noch Treff High School exchange (jedenfalls nach dem, was mein Bruder mir erzählt hat, der ist momentan auch im Bewerbungsprozess).

Viel Erfolg mit deiner Suche
Becks

Das aktuelle Buch für 2009/2010 von Sylvia Schill ist auch in diesem Forum zu finden und kann bestellt werden.
Dort findest du alle Organisationen, die die USA anbieten, im Preis-Leistungs Vergleich. Dort kannst du ganz leicht sehen, was im Preis enthalten ist und was nicht.
Und es besteht die Möglichkeit, dass du evtl. BAföG beantragen kannst. Näheres dazu findest du im BAföG Forum.

Viele Grüsse

Kirsten

@Becks: Warum warnst du vor ISKA???
Ich lese gerade das Buch “Schuljahresaufenthalt in den USA” von ABI (kann ich übrigens sehr empfehlen!). Dort wurden auch in verschiedenen Kapiteln Organisationen genannt die n bestimmten Bereichen Mangl aufweisen: EF, ASSE, World Heritage(ich weiß nicht ob das eine Organisation auf deutscher Seite ist oder nur in den USA vertreten ist), Trusted Student Exchange.

@Kirsten: Ich kann leider kein BAföG beantragen.
Aber danke für die Buchmpfehlung, aber ich hab wie gesagt jetzt auch ein Buch gekauft mit Organisations-Übersicht im Preis-Leistung-Verhältnis. Ich dachte nur, dass es in diesem Forum vllt eine Preis-Leistungs-vergleichs-Liste gibt, die von ein paar Austauscherfahrenen zusammengestellt wurde. Denn diese Leute haben schließlich selbst alles erlebt und wissen genau wovon sie sprechen. Und es ist halt doch sehr anstrengend jeden einzelne Orga in diesem Forum durchzklicken :wink:

Lg Patty

Ich kann nur vor ISKA warnen, da ich selber nicht so tolle Erfahrungen gemacht habe.

Zur Situation: Als ich mein Austauschjahr machen wollte stand für mich fest, dass das nur Stiendium möglich sein würde. Natürlich habe ich mich beim PPP beworben, as mir allerdings als einzige Bewerbung zu unsicher war. Es gab mehrere Orgas, die Teilstipendien anboten, bei denen Habe ich mich auch beworben. AYUSA hat mir ein “Teilstipendium” von 200 Euro eingeräumt - lächerlich! angesichts dessen, dass ich das Jahr von meinem Führerscheinkonto bezahlen musste… bei Programmpreisen um die 6000 Euro…

Daraufhin habe ich mich bei ISKA beworben, wo ein Stipendium zu vergeben war, sodass ich am Ende nur 2000 Euro bezahlen musste. (Endlich mal realistisch, sodass ich doch in die USA fahren kann, dachte ich damals). Bewerbung geschrieben, die wollten einen Aufsatz haben, warum ich Austauschschüler werden will, und abgeschickt. Mitte Dezember bekam ich die Zusage und war glücklich (Ausschließlich auf Grund des Aufsatzes!). Vertrag unterschrieben, fertig. Anfang Januar hatte dann mein “Vorbereitungsgespräch”. Ein zweistündiges Gespräch mit einer Studentin und meinen Eltern über ihre Erfahrungen im Ausland. Das sollte meine Vorbereitung sein, so wäre ich dann ein halbes jahr später in die USA gefahren.

Mitte Januar bekam ich meine Zusage fürs PPP. Klar, dass ich dann bei ISKA absagen musste. Ich habe fast bis Mitte Februar versucht, bei denen wen ans Telefon zu bekommen, um alles zu regeln. Pustekuchen! Die haben nicht auf den Anrufbeantworter reagiert und sind nie ans Telefon gegangen. Schließlich habe ich schiftlich gekündigt. Das hat dann auch funktioniert.

Ich rate nun deshalb von ISKA ab, da nie jemand zu erreichen war und die Betreuung schon in Deutschland mangelhaft gewesen ist. Als Ehrenamtliche im Schüleraustausch weiß ich, dass manchmal die seltsamsten Sachen passieren und dass nicht nur die Schüler in den USA sondern auch die Eltern betreut werden müssen (im Sinne von Kontakt, wenn sie Fragen haben oder etwas erfahren wollen, weil das Kind sich nicht meldet, ect.) ISKA hat das von anfang an nicht geleistet. Was wenn ich auf dem Hinflug auf irgendeinem Flughafen gestrandet wäre und niemanden bei der Orga hätte das gekümmert? Was wenn die amerikanische Partnerorga was falsch organisiert hätte (kommt bei den besten Orgas vor!) und keiner wäre in Deutschland zu erreichen gewesen für meine Eltern? Und dann war da ja noch die absolut mangelhafte Vorbereitung… Mir läufts kalt den Rücken runter… ein Glück, dass ich am ende nicht mit ISKA gefaren bin. Wer weiß, wie das ausgegangen wäre. Klar, in 80% der Fälle ist alles OK, aber ich weiß nicht, wie es ist, wenn mal was schief läuft… und dann ist es eben besser wen zu haben, der sich kümmert.

Viele Grüße
Becks

ohje, okay das verstehe ich!

Ich weiß nicht, ob dir das was hilft, aber bei AYUSA ist der Flug nicht im Preis mit inbegriffen, sie bieten dir zwar einen Flug an, du kannst dir aber auch selbst einen suchen. Ob das viel billiger ist, weiß ich aber nicht.

Liebe Grüße